T-Frage: Tafelamt schlägt Solarium

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Wer wird Deutschlands nächstes Tormonster - Enke oder Wiese (re.)?

Die Entscheidung um die neue deutsche Nummer eins scheint gefallen, Jogi „Joachim“ Löw sprach ein Machtwort und entschied sich für Robert Enke und gegen Tim Wiese. Keine einfache Entscheidung, schließlich kann davon der WM-Titel 2010 abhängen. Hält des Bundestrainers Urteil dem Mauertaktik-Test stand? mehr

Duell der Superhelden

Gedränge bei der Mannschaftssitzung
Gedränge bei der Mannschaftssitzung

Das Duell HSV – Werder geht in die dritte Runde. Heute Abend steht die wahrscheinlich wichtigste der vier Partien auf dem Programm. Auf beiden Seiten stehen dabei Helden, wie sie im (Bilder-)Buch stehen. Zeit für die Mauertaktik-Analyse der Protagonisten, die versuchen werden all ihre Kräfte einzusetzen um ein Weiterkommen ihres Teams zu ermöglichen.

Auf Seiten der gastgebenden Hamburger kehrt in der Defensive der „Silvasurfer“ zurück. Man hofft, dass seine psionischen Kräfte stabilisierende Wirkung haben. Denn das ist klar: ein Tor muss Bremen mindestens schießen. Vorne sorgte „Superboy“ Trochowski im Hinspiel für das 1:0. Der 1,69 m-Riese hatte sich zum Glück seine Sprungfedern umgeschnallt und nickte lässig ein. Der Lohn: Taschengelderhöhung und er darf jetzt auch nach der Sesamstraße noch eine halbe Stunde aufbleiben. „Duell der Superhelden“ weiterlesen

Ein Recke, drei Elfer

Der schöne Tim rannte los. Mit ausholenden Schritten und wild schlenkernden Armen sprintete der Mann im knallgelben Top wie vom Affen gebissen aus seinem Kasten. Auf dem TV-Sessel spannte man sich innerlich an. Gleich musste „Zücho-Tim“ auf den herannahenden Stürmer treffen. Dutzende Male hatte man dies Schauspiel schon beobachtet und wusste: Solche Begegnungen gingen in dieser Konstellation selten schmerzfrei aus, jedenfalls für den Angreifer.

Doch kein HSV-Spieler weit und breit, stattdessen rannten zehn schwarz gekleidete Gestalten ihrerseits auf den freidrehenden Torwart zu. Wieses Mitspieler. Doch der wildgewordene Keeper sah seine Kameraden gar nicht und sprintete stattdessen unverdrossen in Ben-Johnson-Manier an der jubelnden Meute vorbei, quer über das Spielfeld, bis er kurz vor dem Werderfanblock in eine Werbebande krachte.

Tim Wiese, in der Vergangenheit eher mal für das Ausscheiden seiner Mannschaft zuständig, war diesmal DER Verantwortliche fürs Weiterkommen. Ein Elfmeterschießen wie zuletzt von Zettel-Jens, ach was: besser! Drei parierte Strafstöße, einen solch fulminanten Auftritt hatte wohl nicht mal einer wie Frank Rost. Obwohl der ja bekanntlich der Teufel persönlich ist.

Torsten Frings nannte Wiese nach dem Spiel nicht Teufel sondern schlicht „Elfmeterkiller“ und stellte fest: „Im Training hält er fast alle Elfer!“ Frings hätte auch behaupten können, Bremens Schlussmann sei ein Albino – jeder einzelne von der Weser angereiste Fan hätte es ihm vom Fleck weg geglaubt. Nun ist Wiese, der sich weder in der Bundesliga noch in einem anderen Wettbewerb je zuvor als besonders effektiver Elferkeeper geoutet hatte, ein Elfmeterkiller. Und Frank Rost ist wieder Frank Rost.

(„Zücho-Tim“ Courtesy of Gianluca Muller)

Europokalhelden vs. Mitropapokalhelden

Es steht das Viertelfinale im U-U-UEFA-Cup an. Auch zwei Hansestädte aus dem Norden Deutschlands mischen noch kräftig mit. Die Hamburger wollen sich von den Millionarios aus Manchester nicht die Butter vom Fischbrötchen nehmen lassen. Auch an der Weser freut man sich auf eine rauschende Ballnacht, in der Thomas Schaaf hoffentlich nicht zum HB-Männchen werden muss.

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Cymru vs. yr Almaen 0:2

Der Länderkampf zwischen Wales und Deutschland brachte ein 2:0 für die deutsche Fußballnationalmannschaft. Eine feine Rakete von Michi nationale schlug schon nach 11 Minuten ein. In der zweiten Halbzeit nutzte dann „Super-Mario“ Gomez seine Jedikräfte und zwang Williams zu einem Eigentor. Aber so ein Spiel lässt sich nicht nur an Toren messen. Es muss unter allen in Betracht kommenden Gesichtspunkten analysiert werden. Zeit also für die knallharte Mauertaktikanalyse, die Abrechnung zwischen den roten Drachen und den schwarzen Adlern. das will ich sehen …

Ein halbes Jahrhundert Tarzan

Gerry Ehrmann wird heute 50. Mauertaktik gratuliert dem einstigen Bundesliga-Keeper mit dem selbst kultivierten Image irgendwo zwischen Türsteher und Barschläger und heutigen Betreiber von „Gerrys Flugschule“ recht herzlich!

Der passionierte Muskelmann war nie um einen markigen Spruch verlegen. Als sein FCK im Jahr 2001 sang- und klanglos den Einzug ins UEFA-Cup-Finale gegen den spanischen Vertreter CD Alaves verbaselte, fand Ehrmann deutliche Worte für das eigene Team: „Ihr spielt wie Schwuchteln, wie Mädchen!“ „Ein halbes Jahrhundert Tarzan“ weiterlesen

Timbos Tanz auf der Rasierklinge

Tim Wiese ist dieser Tage in aller Munde. Grund hierfür: Sein äußerst vorzeigbares 45-minütiges Debüt im Nationaldress beim Spiel gegen England. Wieses Auftritt wurde einerseits vom nun im feinen Analystenzwirn steckenden Goalie-Godfather Kahn mit dem Prädikat „Weltklasse“ geadelt. Andererseits sorgte der Solarent-Abonnent nach dem Spiel für Heiterkeit, als er alle Fragen mit dem „Trainer fragen“-Verweis beschied. An Wieses Spiel scheiden sich derweil die Geister. Denn Dr. Jekill und Mr. Hyde stecken im selben XS-Oberteil… „Timbos Tanz auf der Rasierklinge“ weiterlesen