Erich und das liebe Geld

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Groschenromane (c) Jelinek

Der spektakulärste Wechsel des Winters ist vollzogen. Erich „Erik“ Jendrisek, Schalkes Mister null Tore 2010, wechselt für 900.000 Euro zum SC Freiburg. Felix Magath weinte vor Glück, als er den teuersten Arbeitslosen Deutschlands endlich von der Gehaltsliste hatte. Und Robin Dutt hat jetzt wieder elf Spieler beisammen. Wie es dazu kam – bitte weiterlesen. „Erich und das liebe Geld“ weiterlesen

Wer ist eigentlich…Sepp Blatter?

toblerone
Wer besonders gute Argumente hat, setzt sich am Ende eben durch

Vor einer Woche wurden die Weltmeisterschaften 2018 und 2022 nach Absurdistan und Phantasia-Land vergeben. Was anfangs alle für einen schlechten Scherz hielten, scheint nun bittere Realität. Was sind das für Zeiten, in denen WikiLeaks-Chef Julian Assange für viele Regierungen der Teufel persönlich ist, andererseits ein Mann wie Sepp Blatter in den gleichen Kreisen höchstes Ansehen genießt? Das wissen wir natürlich auch nicht, aber wir wissen wenigstens, wer dieser Sepp Blatter eigentlich ist! mehr

Men(e)sch(er) ärgere Dich nicht

Die Causa Ribery: Alles eine Frage des Geldes?
Die Causa Ribery: Alles eine Frage des Geldes?

Kaum waren beim Auftakttraining an der Säbener Straße die Hütchen aufgestellt, zeigte sich Bayern-Manager h.c. Uli Hoeneß angriffslustig wie eh und je. Die Münchner Abteilung Attacke gab diesmal den Brettspielmuffeln aus Madrid ein wenig Nachhilfe und erklärte, welche Monopoly-Regeln im Hause Hoeneß gelten. Mauertaktik wagt einen Blick in Bayerns Spieltruhe. mehr

Shoppen mit Uli

Säbener Straße nachts um 4

Die Saison ist offiziell noch gar nicht zu Ende, da geht der FC Bayern schon auf große Einkaufstour. Nach einem Katastrophenjahr (Platz 2) wird nun aufgerüstet, bis die Schwarte kracht. Geld spielt dabei scheinbar keine Rolle – The Empire strikes back! Mauertaktik wird angst und bange, wenn ein zorniger Uli H. die Platin Card zückt… mehr

London, Northfleet, Hoffenheim – das BM-Prinzip

Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, als mein Onkel mir erzählte, dass er derzeit ein Computerspiel namens „Bundesliga Manager Professional“ auf seinem PC spiele. Allein seine kurze Schilderung des Spielprinzips rief seinerzeit große Begeisterung bei mir hervor. Mangels eines BMP-fähigen PCs bei uns zu Hause war ich zunächst darauf angewiesen bei Besuchen im Hause meines Onkels das Spiel in Augenschein zu nehmen. Meine Vorfreude, die sich ein ums andere Mal aufstaute, wurde nie enttäuscht.

Nun scheint es so, dass das Prinzip „Bundesliga-Manager“ nun endgültig auch in das reale Fußballgeschehen Einzug gehalten hat. Sicher gab es das auch schon in der Vergangenheit, etwa beim Betrachten der Einkaufspolitik von Real Madrid. Da hatte man, hat es jetzt unter Schuster eigentlich wieder, schon das Gefühl, dass dem Kaufrausch keine Grenzen gesetzt sind. Allerdings gehört diese Handlungsweise der Madrilenen ja jeher zum europäischen Fußballgeschäft, ist somit Teil des Systems. Das BM-Prinzip zeichnet ja gerade aus, dass durch einen außergewöhnlichen Eingriff von außen das Machtgefüge erschüttert wird. So kommt es zu unerwarteten Ergebnissen: vom kuriosen Bundesligaaufstieg bis zum spektulären Titelgewinn. weiter gehts…