Klinsis geheime Tagebücher

Mann des Volkes: Jay G.
Mann des Volkes: Jay G.

Nach der Entlassung von Jürgen Klinsmann am gestrigen Montag kommt die deutsche Journaille auch heute nicht zur Ruhe. Mauertaktik-IM „Schuhplattler“ entdeckte in einem Papierkorb am Tegernsee am späten Abend das brisanteste Dokument seit Toni Schumachers „Anpfiff“: Klinsis geheime Tagebücher. Kein Zweifel: Die jüngere deutsche Sportgeschichte muss weitgehend umgeschrieben werden. Nach einer eiligen Teiltranskription aus dem Schwäbischen stehen Auszüge aus den „Munich Diaries“ nun exklusiv zur Verfügung. „Klinsis geheime Tagebücher“ weiterlesen

Schalke 04 nach Fred Rutten: Roadmap to Peace

Quo vadis, Fredericus Jacobus Rutten? Wahrscheinlich direkt in die holländische Heimat. Und zwar „ziemlisch züjisch“, wie Rheinland-Tycoon Calli „Big Boss“ Calmund noch hinzufügen würde. Nicht mehr als zwei Vereinen hatte der treue Schwemmländer in den vergangenen drei Dekaden gedient. Den Schnitt versaut ihm jetzt der FC Schalke. Rutten hätte es wissen müssen, hätte er nur ein wenig gegoogelt. Denn der Deutsche Meister von 1934 verschliss nicht weniger als acht Übungsleiter in den sechs Jahren ante F. R. Der ist nun Numero 9. Wie geht es weiter am Gelsenkirchener Grubenschacht? Die ultimative Roadmap powered by Mauertaktik… „Schalke 04 nach Fred Rutten: Roadmap to Peace“ weiterlesen

Bye, Bye, Bernd!

Nun ist es passiert. Seit Wochen wurde sein Rauswurf beschworen. Nun schließlich verlieh man in Spaniens Hauptstadt dem blonden Engel Flügel. Bernd Schuster ist nicht mehr. Also jedenfalls nicht mehr Trainer von Real Madrid. Noch vor Wochenfrist stellte ihm sein Präsident einen Freibrief bis Ende der Saison aus. Diese Zusicherung war in etwa so viel wert wie ein mittelgroßer Teller Tapas. Nach dem 3:4 in Bernabeu gegen den FC Sevilla hatte auch der hispanophile Fuggerstädter keinen Bock mehr. Und schwenkte verbal die weiße Fahne.

Vor dem Hassderby gegen den FC Barcelona, das am Samstag stattfindet, sägte der Mann von Gaby Schuster den morschen Zweig, auf dem er kauerte, endgültig ab. „Es ist unmöglich, im Nou Camp zu gewinnen.“ Mag sein. Sagt man aber nicht. Jedenfalls nicht als Trainer von Real. Dem Schuster-Bernd war da schon klar, dass sein Flickzeug nicht mehr reichen würde. Warum nicht mit einem markigen Spruch abtreten? Eben.

Dabei ist Schusters Bilanz seit Amtsantritt auf nationaler Ebene durchaus beachtlich, holte er doch mit Real in der vergangenen Spielzeit Meisterschaft und Supercup. Die Ansprüche rund ums Estadio Santiago Bernabéu sind leider andere. Das Champions-League-Aus im Achtelfinale gegen den AS Rom wurde nicht goutiert. Derzeit ist Schusters Ex-Team immerhin schon fürs Achtelfinale in der Königsklasse qualifiziert. Vielleicht kann ja Nachfolger Ramos was reißen. Aber gut, erwarten wir nicht zu viel von einem Verein, der nach einer Billigsupermarktkette benannt ist.