Pace

Homosexualität im Fußball ist und bleibt ein delikates Thema. Nach wie vor gibt es keinen einzigen Bundesliga-Profi, der sich offiziell geoutet hat. Die Spekulationen um angeblich schwule Fußballer schießen nicht nur bei Mauertaktik ins Kraut (siehe Kommentar 14 zu diesem Artikel). Alles, was als unmännlich gelten könnte, ist jedenfalls offiziell nach wie vor verpönt in Deutschlands Nationalsport Nummer 1. Vielleicht auch deswegen setzte sich folgender Vorschlag zur Trikot-Umgestaltung bei den bekannten Vereinen nicht durch. Und dass obwohl einer unserer größten Kicker damals sein Plazet gab:

Wenigstens ein Verein führte den Regenbogen-Look dann – mit etwas Verspätung – ein. Der „unabsteigbare“ VfL Bochum bekannte Ende der 90er Jahre Faber Farbe, allerdings primär um den Begehrlichkeiten des damaligen Hauptsponsors Rechnung zu tragen.