Der heilige Palermo

Der alte Mann und das Tor. Die erste und eigentlich größte Sensation in Sachen Martin Palermo und Albiceleste war sicherlich seine Reaktivierung in der Qualifikation. Das dankte die Boca-Legende dem Trainer mit seinem Tor gegen Peru, welches den lebensnotwendigen Sieg in der Nachspielzeit brachte. Vom göttlichen Maradona wurde er daraufhin sogar zum „Heiligen Palermo“ ernannt und seine Nominierung für das WM-Aufgebot war somit nur folgerichtig. Heute bot sich dann für Maradona die Möglichkeit ihn auch tatsächlich einzusetzen. Das Resultat: Das Tor zum 2:0. Ein kurzer Blick auf diesen Mann. zu den Videos

Erlebnisbericht: Boca Juniors vs. Racing Club

Als Argentinier muss man sich in seinem Leben einer entscheidenden Frage stellen:“Boca o River?“ Fast die gesamte Bevölkerung des Landes ist entweder ein Anhänger des Club Atlético Boca Juniors aus dem Stadtteil La Boca in Buenos Aires oder des Club Atlético River Plate, der seine Heimspiele im Stadtteil Núñez austrägt. Zwischen beiden Vereinen besteht eine extreme Rivalität. Der Gegensatz zwischen beiden Vereinen wird schon bei einem Blick auf die jeweiligen Stadtviertel deutlich. La Boca ist ein Arbeiter- und Emigrantenviertel, während Nuñez durch die Mittel- und Oberschicht geprägt ist. Die Boca-Fans bezeichnen die Anhänger von River nur als „Gallinas“ (Hühnchen), während umgekehrt die Boca-Anhänger als „Bosteros“ (Reinigungskräfte, die früher die Straßen von Pferdekot gereinigt haben) verunglimpft werden. Sportlich sind es auch diese beiden Vereine, die nicht nur die Fußballlandschaft Argentiniens, sondern ganz Südamerikas, prägen. National ist River Plate der Rekordmeister, während international Boca Juniors mit sechs Siegen bei der Copa Libertadores und drei Weltpokalen das Maß der Dinge ist. weiter gehts…