Timbos Tanz auf der Rasierklinge

Tim Wiese ist dieser Tage in aller Munde. Grund hierfür: Sein äußerst vorzeigbares 45-minütiges Debüt im Nationaldress beim Spiel gegen England. Wieses Auftritt wurde einerseits vom nun im feinen Analystenzwirn steckenden Goalie-Godfather Kahn mit dem Prädikat „Weltklasse“ geadelt. Andererseits sorgte der Solarent-Abonnent nach dem Spiel für Heiterkeit, als er alle Fragen mit dem „Trainer fragen“-Verweis beschied. An Wieses Spiel scheiden sich derweil die Geister. Denn Dr. Jekill und Mr. Hyde stecken im selben XS-Oberteil… „Timbos Tanz auf der Rasierklinge“ weiterlesen

Wildschwein mit Pfefferminzsoße

Heute abend ist es wieder soweit: das ewige Duell zwischen Deutschland und England steht auf dem Programm! Eine der schönsten und gepflegtesten Rivalitäten, die immer wieder für Glanzpunkte sorgt. Wann fing das eigentlich an? Wahrscheinlich als Wilhelm Zwo von seiner Omma (Queen) Victoria ohne Abendessen ins Bett geschickt wurde. Im fußballerischen Kontext ist der Beginn des Konfliktes ja völlig klar: Anno Domini 1966 führt Tofik „Fiki“ Bakhramov den eidgenössischen Schiedsrichter Dienst im WM-Finale aufs Glatteis und erfindet ein Tor von „Schorsch“ Hurst. Absurdes Theater in Wembley. Und heute pfeift auch ein Schweizer … na supi! >>Schnell weiterlesen>>

Home Alone

52 Länderspiele und 19 Länderspieltore stehen normalerweise für eine beachtliche Nationalmannschaftskarriere. Leider anders im Fall von Kevin Dennis Kuranyi (KDK). Der in Brasilien geborene Panamaer mit ungarischen Wurzeln ist ein guter Fußballspieler. Er wird aber nicht als DFB-Legende in die Geschichte eingehen. Was führte dazu? weiter gehts …

Keine Lust auf Länderspiele. Versuch einer Katharsis.

An diesem Wochenende bestätigte sich das Gefühl, das ich schon seit einigen Wochen mit mir herumtrage. Ich will im Moment nichts von der Nationalelf wissen. Gar nix. Schweini Kapitän? Ah ja. Ballack und Frings verletzt? Soso. Liechtenstein 6:0 geschlagen. Nicht interessiert!

Das war beileibe nicht immer so. im Gegenteil. In den letzten Jahren, spätestens seit dem tollen Confed Cup 2005 waren Deutschland-Spiele absolute Highlights in meinem Terminkalender. Endlich wieder schneller, erfrischender, torreicher Fußball nach gefühlten Jahrzehnten des Rumpelfußballs! Schwarz-Rot-Geile Monate, natürlich gekrönt durch das Sommermärchen vor zwei Jahren.

Und jetzt? Alles weg. Nicht nur ist meine Euphorie dahin, ich ertappe mich dabei, wie ich selbst in der Tagespresse die einschlägigen Meldungen zur Bundeself bewusst übersehe. Man könnte fast von Abneigung sprechen. Und ab…