Solo darf kein Mann sein!

Was wie eine Zeile aus einem 7-Bier-zuviel-geraucht-Song von Frauenversteher Matthias Reim klingt, ist seit heute amtlich: Die FIFA verbietet der US-Goalfrau Hope Solo, in einem Männerteam zu spielen…

So hart ist das Leben. Was passiert, wenn die US-Damen-Liga leider schon vorbei ist und die US-Nationaltorhüterin Hope Solo kurzerhand bei einem unterklassigen Klub in St. Louis anheuern und mit Männern spielen will? Passende Antworten wären zum Beispiel „Wat is?“ oder „Ich interessier mich nur für echten Fußball!“, nicht so die Greise bei der Fifa. Das senile Einsatzführungskommando des Weltfußballs hat tatsächlich einen Ausschuss gebildet und der Idee eine Absage erteilt. Hope Solo, der eine oder andere erinnert sich, war der vielleicht einzig berechtige Grund, warum ein klar denkender Fußballfan im letzten Sommer in die Frauen-WM reingezappt hat.

Eine Frau im Männerteam? Da war doch was. Richtig: Anno 2003 lockte der italienische Männer-Erstligist AC Perugia immerhin die Stürmerin Birgit Prinz ins schöne Umbrien. Perugias Präsident Luciano Gaucci erkannte damals: „Sie ist sehr hübsch und spielt wie Jürgen Klinsmann“. Man(n) muss dazu wissen, dass dieser Irre auch mal Al-Saadi al-Gaddafi, der nachgewiesener Maßen annähernd frei von fußballerischem Talent ist, nach Perugia holte. Was wieder einmal zeigt, dass die Fifa nie da ist, wenn man sie mal wirklich braucht…

4 Gedanken zu „Solo darf kein Mann sein!“

  1. @Hope Solo war der vielleicht einzig berechtige Grund

    meine güte!
    ist berlin so arm an hübschen frauen?

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