HSV – Die Kandidaten

Frank Arnesen sucht nach dem Aus im Recall nach der sechsten Runde für Michael Oenning den nächsten Supertrainer. Der Markt ist traditionell unübersichtlich, weshalb Mauertaktik die wichtigsten Kandidaten gesichtet und auf Vor- wie Nachteile überprüft hat.

Frank Pagelsdorf

Was für ihn spricht: Zeichnet für einen der größten Europapokal-Abende des HSV in der jüngeren Vergangenheit verantwortlich (Juve 2000). Was gegen ihn spricht: Müsste sich für eine Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte erst für den Europacup qualifizieren. Status: Verfügbar (zuletzt Al-Nasr Sports Club, Dubai).

Morten Olsen

Was für ihn spricht: Die gleiche Sprache wie Arnesen. Was gegen ihn spricht: Nicht die gleiche Sprache wie die Spieler. Status: Dänischer Nationaltrainer (Doppellösung denkbar).

Dittsche

Was für ihn spricht: Riesen-HSV-Fan, großes Fußball-Fachwissen, wäre sicher um kein Rettungsszenario verlegen („Reine Kleinigkeit, Ingo!“), könnte außerdem Schildkröte als Stimmungsmacher mitbringen. Was gegen ihn spricht: Im Vergleich zu Arnesen dann doch sehr nachlässiger Kleidungsstil. Status: Steht am Tresen.

Zvonimir Serdarusic

Was für ihn spricht: Aufschwung garantiert. Spezialist für knifflige Spiele. Was gegen ihn spricht: Müsste sich noch Fußballwissen draufschaffen. Status: Frei (noch).

Lothar Matthäus

Was für ihn spricht: Hierzulande (wie Arnesen) ein unbeschriebenes Blatt – als Trainer. Was gegen ihn spricht: Hierzulande kein unbeschriebenes Blatt – als Loddarmaddäus. Was außerdem gegen ihn spricht: Neuer HSV-Coach muss laut Arnesen Deutsch sprechen können. Status: Free as a bird.

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

7 Gedanken zu „HSV – Die Kandidaten“

  1. Jawoll, Lodda nach Hambuäch! Dann können wenigstens alle anderen Trainer in Ruhe arbeiten. Hihi. Ansonsten könnte Felix nach der nächsten Niederlage der Wolfsburger…

  2. Ich bin für Dittsche! Dann würde die Stimmung bestimmt auch endlich einmal in der „Was-weiß-ich-wie-die-jetzt-heißt“-Arena überperlen!

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