Shobbe geht weider

Als Fußballtrainer muss man sich ja so manchem Sponsorentermin beugen. Doch man kann es auch übertreiben.

Denn Dragoslav „Steppi“ Stepanovic ist in folgendem Promo-Video aus der Urzeit der 90er dann doch allzu gut gelaunt, dass er im Ring Center Offenbach seinen Nachmittag verbummeln darf. Mag ja sein, dass vor 20 Jahren so eine „Mall“ noch etwas ganz, ganz Besonderes war in hiesigen Gefilden – aber in Zeiten, in denen es in Großstädten mehr gesichtslose Einkaufsmeilen als Briefkästen gibt, nehmen wir Steppis Fazit dann wirklich nicht mehr allzu ernst. „Also, hier is subba zu gaufe!“ Maz ab für den Clip mit Trash-Faktor 1000.

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

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