10 Fragen nach Schlanditalia

Deutschland verliert gegen Italien mit 1:1. Ein Mann namens Rossi tat das, was Grosso vor vier Jahren tat. Rossi, Grosso, wiesodasalles? Fußball macht gegen Italien keinen Spaß. Es bleiben: Zehn Fragen nach dem Ausscheiden im Halbfinale des Freundschaftscups.

1. Wo war Del Piero? Wo war Maldini, d. J.? Und wo war Inzaghi? Die waren doch immer da.

2. Wo in Neuseeland kommt eigentlich Mauri her?

3. Warum konzentriert sich Tom Bartels nicht auf Skispringen?

4. Alternativ: Warum gewöhnt sich Tom Bartels nicht mal schleunigst ab, bei jedem hundsgewöhnlichen Dribbling rumzubrüllen, als würde Adam Malysz gerade vom Schanzentisch purzeln?

5. Wer hat einen rechten Fuß für Poldi übrig?

6. Wann wird denn die Verlängerung gespielt? Münzwurf?

7. Müssen wir wegen des späten Ausgleichs nun wieder aus Solidarität zum allgemeinen Volkszorn ein halbes Jahr lang auf Pizza und Pasta jeglicher Art verzichten sowie allen Mofalieferanten auflauern und Stöcke zwischen die Speichen rammen?

8. Wer ist der Friseur von Kevin Großkreutz – und warum nimmt er ihn nie ran?

9. Wann gewinnen wir mal wieder gegen Italien?

10. Alternativ: Wann schafft sich Italien endlich ab? Der Frust muss doch auch mal ein Ende haben…

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

4 Gedanken zu „10 Fragen nach Schlanditalia“

  1. Alle ganz wichtige Fragen, ich hab doch noch eine bessere: Wann schreibt die (2/3 blau-weiße) Mauertaktik-Redaktion endlich mal über das jüngste Erlebnis im Olympiastadion, wofür 74.000+ im Stadion anhand waren?

  2. Ich meine, es ist schon Donnerstag. Wie viele Morgen (oder eben Nachmittage) seid ihr schon mit der Hoffnung aufgestanden, dass es alles nur ein böser Traum war? Ich glaube das Resultat wird doch bleiben. Freue mich also aufs weiterlesen…

  3. Italien wird über Bunga Bunga stolpern und @ sparty: mit dem Spiel vom Samstag verhält es sich wie bei der WM 2006, als Deutschland schließlich auch Weltmeister wurde. Aber da muß man nun wirklich kein Wort drüber verlieren.

  4. *lach* Alles wichtige Fragen, vielleicht sollte Poldy Özil seinen linken Fuß geben, und im Gegenzug bekommt er den rechten von Gomez? 😉

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