Dzeko und Beckham

Rekordwechsler Edin Dzeko mag in Manchester viel Geld bekommen. Doch für die richtig fetten Pötte muss er noch an der B-Note feilen.

Edin Dzeko hat noch einen langen Weg vor sich. Läppische 116.000 Euro pro Woche soll der Stürmer von seinem neuen Klub Manchester City überwiesen bekommen. Ein 35-Jähriger sticht ihn da locker aus. Mit gut 140.000 Euro wöchentlich will Tottenham Hotspur jetzt David Beckham entlohnen. Gesetzt den Fall, dass der Winter-Aktivurlaub des Wahl-Amerikaners in der Heimat von seinem Brotgeber LA Galaxy genehmigt wird. Dzeko ist mit 24 im besten Fußballeralter, doch es mangelt ihm an Essentiellem: dem Glamour-Faktor. Hier, quasi in der B-Note (B wie Beckham), muss der stille Bosnier, der meist ein bisschen traurig dreinblickt, die entscheidenden Abzüge hinnehmen.

Vielleicht sollte sich Dzeko vermehrt in der britischen Girlband-Szene herumtreiben – oder auch mal öffentlichkeitswirksam die Unterwäsche seiner Freundin anprobieren. Beides ist – wie Beckham bewiesen hat – nur förderlich für das eigene Salär. Wenn es Dzeko dann eines Tages schafft, dass sein achtjähriger Sohn von einem großen Modemagazin zu einem der 50 „bestangezogenen Männer“ des Landes gewählt wird, dann ist er endlich angekommen – in der Liga der außergewöhnlich gut bezahlten Gentlemen.

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

3 Gedanken zu „Dzeko und Beckham“

  1. Hmmh, irgendwo hab ich das schon mal gelesen… Wer schreibt denn hier von wem ab?!?

  2. 140.000? Nah, sollte er die kommenden Wochen für Spurs kicken, dann für viel weniger Kohle Fränck!

    Dzeko ist klasse…schade dass er jetzt bei City ist.

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