10 Fragen nach Schweden-Deutschland

0:0 – ein tristes Spiel mit tristem Ausgang. Mit dem Abpfiff blieben viele Fragen. Von ihnen zehn im Folgenden.

  1. Kam Mehmet Scholl eigentlich auch spontan die Assoziation „Volkssturm“ in den Sinn, als er vor dem Anpfiff vom „jungen, frischen Blut“ für den deutschen Kader sprach?
  2. Ob Scholli und Becks ihren triefenden Sex-Moment à la Kahn-KMH einstudiert hatten und dann pseudo-entspannt entfesselten? Wir erinnern uns: Beckmann: „Dieser Zauber des ersten Mals, Mehmet – kannst du dich noch dran erinnern?“ – Scholl: „Ach, du meinst Fußball…“ Wäh.
  3. Wohnt Mikael Lustig eigentlich im Bauwagen?
  4. Ist Majstorovic der Klon von Teddy Lucic? Und wenn ja, warum ist er dann nicht vom Platz geflogen?
  5. Warum hat Sepp Blatter eigentlich, statt sich auf Grönland herumzutreiben, in den letzten Wochen nicht mal einen Kunstrasenplatz in Schweden eingeweiht? Nur so als Idee für den skandinavischen Winter (ca. September bis Mai)…
  6. Warum gibt es in einem schwedischen Stadion ausschließlich deutsche Werbebanden? Aus dem gleichen Grund, aus dem Möbel in deutschen Ikea-Filialen ausschließlich drollige schwedische Namen haben (Ausgleich der Außenhandelsbilanz?!)?
  7. Was ist noch mal der Sinn und Zweck solcher Länderspiel-Ansetzungen?
  8. War das Spiel vielleicht schlicht eine fiese Bayern-Initiative, um die jungen, wilden, schnellen Dortmunder noch vor der Winterpause kaputt zu spielen? Wenn ja: Reschpekt für so viel Chuzpe!
  9. Was sollte das?
  10. Eigentlich?

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

4 Gedanken zu „10 Fragen nach Schweden-Deutschland“

  1. 12. warum war „wie werde ich ihn los in 10tagen“ 1000xinteressanter als das Spiel?

  2. 13. Um 22 Uhr kam ich nach Hause. Warum kam mir erst kurz vor Mitternacht in den Sinn, mal zu schauen, wie das Spiel denn ausgegangen ist?

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