Heute vor 35 Jahren…

Wolf-Dieter Ahlenfelder pfeift die erste Hälfte nach 30 Minuten ab…

Er war selbst in den wilden Siebzigern und Achtzigern eine Koryphäe des Schiedsrichterwesens: Wolf-Dieter Ahlenfelder, der sich ebenso gerne auffällig gewordene Spieler wie auch Getränke mit unterschiedlichem Alkoholgehalt zur Brust nahm. Heute vor 35 Jahren vollbrachte „Ahli“ Hannover gegen Bremen sein Meisterstück. In den Worten von Mauertaktik:

Nachdem die Mittags-Gans mit ein paar Bier und ein paar Schnäpsen (“Aus einem Bier sind irgendwann drei und dann sechs geworden, dabei hatte das mit Alkohol überhaupt nichts zu tun”) “bekämpft” (O-Ton Ahlenfelder) worden war, pfiff der bekennende Rheinländer (Oberhausen) nach ca. 30 Minuten zur Halbzeit, wurde aber vom wild winkenden Linienrichter und von Bremens Eisenfuß Hotte Höttges ( “Ahli, es kann noch nicht Halbzeit sein, mein Trikot ist noch nicht nass!”) sofort auf seinen Fehler aufmerksam gemacht. Ergo, Schiri-Ball und weiter! (Diese und weitere Ahli-Anekdoten im gesamten Artikel von Jürgen H. Nuta)

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.