The Good German

Er war einer der großen deutschen Torhüter – und ist für viele Briten bis heute das leuchtende Beispiel des „good German“. Bernd Trautmann.

Berühmt wurde „Bert“, wie ihn die Engländer nennen, durch seinen Genickbruch im FA-Cup-Finale von 1956, als er die letzte Viertelstunde trotz schwerster Verletzung und höllischer Schmerzen durchhielt. Im wunderbaren Interview mit Benjamin Kuhlhoff für das 11FREUNDE-Spezial „Das waren die 50er“ räumt Trautmann unter anderem mit der Heldensage auf. „Wenn ich gewusst hätte, wie schwer ich verletzt war, wäre ich sofort rausgegangen“, so Trautmann. Für alle ManCity-Fans ist er bis heute eine Legende. Mauertaktik-Kaufbefehl für die 11FREUNDE-Sonderausgabe auch für Passagen wie diese, in der Trautmann den Geruch des Craven Cottage, der Heimstatt des FC Fulham beschreibt:

Ich erinnere mich noch an den Geruch im Cottage: Die Mischung aus Holz und Zigarettenqualm, die kalte Feuchtigkeit der Themse stand in der Luft. Es war sehr eng, ich spürte den Atem der Fans in meinem Nacken.

Wer da nicht ins Schwelgen kommt… Hier ein nicht minder eindrucksvoller und bewegender Beitrag des WDR zu Trautmanns späten Ehren.

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

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