Camoranesi ist also in Stuttgart -- dabei hätte nach Mauertaktik-Einschätzung ein anderer Italiener viel besser in die Rechtsruck-Metropole am Neckar gepasst.
Stuttgart -- du schöne Betonburg an den Neckarauen, in dessen Landtag das Zentrum seit 1871 durchregiert! Du Land der Oettingers, Filbingers und anderer weltgewandter Erzliberaler. Wieso bürdet man Dir nun einen weiteren Ausländer auf, Du Wiege der deutschen Kultur? Noch dazu einen derart abgehalfterten mit fragwürdiger Arbeitseinstellung, einen, der sich darüber hinaus nie zum Faschismus bekannt hat? Warum, liebe Stuttgarter, holt ihr statt Langhaardackel Mauro nicht einfach Berufsglatze Paolo di Canio. Der fidele Faschist würde die Cannstatter Kurve mit einer Handbewegung in Verzückung versetzen, hätte bestimmt gute Chancen auf einen Einzug in den Stadtrat -- und ist darüber hinaus (siehe unten) auf dem Fußballplatz auch kein Schlechter resp. Schlächter.
(Und bitte, wenn ihr schon mal dabei seid, liebe VfB-ler, macht endlich, endlich Mercedes Bunz zur Vorstandsvorsitzenden!!!)
Derweil könnt ihr euch schon mal Paules beste fünf Buden ansehen:
Und zum Beweis, dass der “bad boy” auch anders kann, hier sein legendäres Fairplay:
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13 Kommentare
1 wasendiego // 2. Sep 2010 um 14:09 Uhr
Sehr mutiger Artikel, Herr Schleck! Sollte dieser ernst gemeint sein, brennt der Betze am 13.November im wahrsten Sinne des Wortes!
2 Fränck von Schleck // 2. Sep 2010 um 14:14 Uhr
Hahaha, ich war so gespannt auf Deine Reaktion. Nennen wir es eine bewusste erste Provokation, der bis zum 13.11. weitere folgen werden…
(Allerdings solltest Du wissen, dass hier in diesen heiligen Hallen des Ulks selten etwas ernst gemeint ist.)
3 Cohen // 2. Sep 2010 um 14:42 Uhr
Weiss ja nicht … üblicherweise versteh ich den Humor auf der Seite hier. Aber auch als Nicht-Stuttgarter und FCK-Fan kann ich die These von der “Rechtsruck-Metropole” Stuttgart nicht so richtig nachvollziehen. Eine Stadt, in der die Grünen die stärkste Fraktion im Gemeinderat stellen?
4 Fränck von Schleck // 2. Sep 2010 um 14:44 Uhr
Sollte eher eine Anspielung auf die konservative Gesamtausrichtung des Bundeslandes sein. Aber: Nicht jeder Witz muss gelungen sein.
5 wasendiego // 2. Sep 2010 um 16:21 Uhr
Schönen Dank auch Cohen, dass du den Finger noch einmal in die Wunde legen musst. Will mir vielleicht noch jemand ein Messer in den Rücken rammen?
6 wasendiego // 2. Sep 2010 um 16:23 Uhr
@Cohen: war jetzt nicht auf deinen Kommentar bezogen – dem stimme ich voll zu! Aber das du in einer breiten Öffentlichkeit (ich denke dazu können wir Mauertaktik problemlos zählen) diese Schmach aus dem aktuellen Stuttgarter Gemeinderat breit treten musst…
7 Ritschie Kampuntschinski // 2. Sep 2010 um 18:07 Uhr
@diego: heute nen starker Artikel über Stuttgart also die Stadt im Tagesspiegel, hat meine Sicht total verändert.
NICHT!
8 Cohen // 3. Sep 2010 um 9:35 Uhr
Sorry, ich wollte niemandem ein Messer in den Rücken stechen … auf am Boden liegende (VfB) sollte man ja eigentlich nicht treten …
http://www.tagesspiegel.de/kultur/erklaer-mir-stuttgart/1916668.html <- der hier? hm …
9 wasendiego // 3. Sep 2010 um 10:15 Uhr
Da frage ich mich wirklich, was den Tagesspiegel dazu getrieben hat, diesen Artikel zu veröffentlichen? Als ob es auch nur einen Berliner interessieren würde, wie Stuttgart wirklich ist? Für die Berliner gibt es doch sowieso nur ihre Stadt und dann nur noch viel Dunkelland drum herum!
10 Ritschie Kampuntschinski // 3. Sep 2010 um 11:05 Uhr
und mit was?? mit Recht!!!
denn wie sagte schon der große Philosoph Sera Finale: Denn es ist definitiv der beste Platz auf dem Planeten.
WORD!!!
11 Fränck von Schleck // 3. Sep 2010 um 11:14 Uhr
Sera Finale? Das klingt wie ein schief gelaufener Fangesang… “Que sera, ser… fiiiiiiiiiiinale, oh-oh!”
12 wasendiego // 3. Sep 2010 um 13:12 Uhr
Sorry Ritschie, aber was aus dem Mund von Waldorfschülern kommt, wird von mir grundsätzlich in die Kategorie “talk to the hand” verbannt!
13 Fränck von Schleck // 3. Sep 2010 um 13:14 Uhr
Also wenn Sera Finale auf der Waldorfschule war, war Alexander Baumjohann auf der B… lassen wir das.
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