Der rote Flitz

Liebe Fußballspieler, halten Sie sich zurück, wenn ein Flitzer das Spielfeld betritt. Es könnte unangenehme Konsequenzen haben…

Diese Erfahrung durfte vor zwei Jahren der Argentinier Adrian Bastia in Diensten des griechischen Erstligisten Asteras Tripolis machen. Im Spiel bei Panathinaikos Athen stellte er einen locker durch die Reihen der Spieler joggenden Flitzer (in Zivil) mit einem beherzten Tritt vors Schienbein. Der Schiri griff dann ebenso locker nach der Arschkarte und hielt sie dem verdutzten Südamerikaner vor die Visage. Offenbar wird der ganze Quatsch sogar noch vom Regelwerk gedeckt, in dem festgehalten sein soll, dass Tätlichkeiten – egal gegen wen – mit Rot bestraft werden müssen. Lustig anzusehen ist das Ganze allemal…

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

9 Gedanken zu „Der rote Flitz“

  1. Sehr schön! Mit nicht weniger rechne ich in Zukunft von Mauro Camoranesi. Endlich haben wir auch ein richtiges Arschloch im Team!

  2. Sorry, muss mich auf Druck einiger VfB-Fans leider korrigieren: Camoranesi ist kein Arschloch, sondern eine üble Drecksau, die man nicht im gegnerischen Team haben. Damit sollte jetzt alles korrekt sein! :-)

  3. Ick hasse Schalke, hoffentlich sind die bald insolvent!! Wo haben die denn bitte das Geld her??

  4. Ich dagegen liebe Schalke und hoffe ebenfalls auf eine Insolvenz. Da kann man prima seine Schulden verkaufen. Wird nur nie so weit kommen.

    Seit wann brennt eigentlich der Betze, bebt der nicht immer nur? Naja, egal, was auch immer er tut, hoffentlich tut er es bald wieder in Liga 2.

  5. Uiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiii, das ist ja noch weiter unter der Gürtellinie! 😉

Kommentare sind geschlossen.