Der heilige Palermo

Der alte Mann und das Tor. Die erste und eigentlich größte Sensation in Sachen Martin Palermo und Albiceleste war sicherlich seine Reaktivierung in der Qualifikation. Das dankte die Boca-Legende dem Trainer mit seinem Tor gegen Peru, welches den lebensnotwendigen Sieg in der Nachspielzeit brachte. Vom göttlichen Maradona wurde er daraufhin sogar zum „Heiligen Palermo“ ernannt und seine Nominierung für das WM-Aufgebot war somit nur folgerichtig. Heute bot sich dann für Maradona die Möglichkeit ihn auch tatsächlich einzusetzen. Das Resultat: Das Tor zum 2:0. Ein kurzer Blick auf diesen Mann.

Er traf und trifft aus allen Positionen. Auch hier ein schöner Kopfball:

Sein wohl wichtigstes Tor auf Vereinsebene schoss er in der Copa Libertadores, als er mit seinem Treffer den Erzrivalen River Plate ausschalten konnte:

Und wegen des großen Lacherfolgs hier auch das Video, welches die drei Elfmeter zeigt, die er einmal in einem Spiel (!) verschossen hat:

Autor: Franco Persico

Persico ist als gebürtiger Gaucho der geborene Dribbelkünstler. In jungen Jahren zog es ihn allerdings schon nach Europa, genauer nach Berlin-Neukölln, den Bezirk der Reichen und Schönen. Da auf ihn aber zunächst nur letzteres zutraf, heuerte er als Wasserträger in der Bezirksliga an und wurde dort umgehend Publikumsliebling und Stammgast im Vereinsheim. Es folgte ein dramatischer Aufstieg und Franco ist seitdem in den großen internationalen Stadien zu Hause. Auf dem Höhepunkt der Karriere folgte aber dann das Aus, vor allem wegen “Rücken” und “Knie”. Sein Expertenstatus in allen Lebenslagen sorgt nun dafür, dass Persico der geneigten Öffentlichkeit nicht den Rücken zudreht, sondern mit offenen Armen auf sie zugeht, und zwar mit einem Engagement bei der Mauertaktik. Als er hörte, dass auch Fränk und Jürgen mit an Bord sind, fiel die Entscheidung alles andere als schwer. Dieses Dreieck stellt die p-q-Formel des Erfolgs dar. Seinen Schwerpunkt lässt Persico bewusst offen, lässt aber durchscheinen, dass er auch etwas ausgefallenere Themen anschneiden wird. Als Beispiel nennt er diesbezüglich seine Leidenschaft für den japanischen Fußball, die er nicht wird verheimlichen können. Aber auch der einheimische Fußball in der Bundesrepublik wird nicht zu kurz kommen. Als bekennender Lokalpatriot will er HBSC zum Titel schreiben. In Liga zwo wird er als Pseudopunk und Salonsozialist natürlich die braun-weißen Farben des FC St. Pauli hochhalten.

3 Gedanken zu „Der heilige Palermo“

  1. Na, toll, ihr habtja schon den letzten Video ganz unten zugefügt..ich bin blind! :-)

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