Was Anelka wirklich sagte…

L’Equipe zitierte den wenig jugendfreien Satz, der Frankreichs Nicolas Anelka zum Verhängnis wurde. Doch dann hieß es von einem Insider, es seien zwar obszöne, aber nicht unbedingt diese Worte gefallen. Mauertaktik hat ein paar Alternativen.

Was sagte Anelka wirklich?

  1. Die L’Equipe-Version: „F*** dich in den A*****, du H****sohn!
  2. Die CSD-Variante: „F*** dich weg, du H****fürst!“
  3. Die Tourette-Variante: „Trainer, A****loch, die Taktik ist, W*****, doch von, Drecks***, vorgestern!“
  4. Die Völler-Variante: „Tiefpunkt vom Tiefpunkt, ich kann den K*** nicht mehr hören!“
  5. Die Vuvu-Variante: „Tröööööööööööööööööööööööööööööööööööt!“
  6. Die Knigge-Variante: „Trainer, mit Verlaub, Sie sind ein Idiot.“
  7. Die Banlieue-Variante: „Wesh wesh, qu’est-ce qui se passe? Merde, alors, putain!“
  8. Die Roulette-Variante: „Coach, rien ne va bleus!“
  9. Die Willemsen-Variante: „Ich würde gerne sechs Sorten Sch**** aus Ihnen rausprügeln, Trainer!“
  10. Die Reich-Ranicki-Variante: „Ich habe auch früher wichtige Spiele im 3sat-Programm gesehen. Aber das hat sich jetzt geändert. Meist kommen da schwache Sachen – aber nicht der Blödsinn, den wir hier zu sehen bekommen haben.“
  11. Die Weltraum-Variante: „Junge, raffst du dat, wenn ich sage ‚dumm wie Sch****, Junge‘?“
  12. Die Familienehren-Variante: „Trainer, deine Mudda kackt beim Duschen!“
  13. Die England-Variante: „Mowl, Trainer!“
  14. Die Werner-Kampmann-Variante (an Domenech und Co-Trainer gerichtet): „Hör ma, ihr beide seht nicht nur sch**** aus, ihr seid auch sch****!“
  15. Die Absolutismus-Variante: „Le roi est mort. Vive Nicolas!“

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

8 Gedanken zu „Was Anelka wirklich sagte…“

  1. sehr schön! ich hätte noch die weltfremde Variante:
    „ach so, das ist als ein A*********, gutgut, das muss einem ja mal einer sagen.“

  2. Domenech antwortete übrigens: Lass meine Mudda aus dem Spiel, sonst hol ich deine ausm Keller!

    Over and out

  3. Das ist der einzig wahre Skandal in der Geschichte des Weltfussballes:

    Bei der Endrunde erreicht die Mannschaft von Reichstrainer Otto Nerz nach Siegen gegen Belgien (5:2) und Schweden (2:1) das Halbfinale gegen die Tschechoslowakei, welches jedoch die Tschechen durch drei Tore von Nejedlý, der auch mit insgesamt fünf Treffern Torschützenkönig des Turniers wird, mit 3:1 für sich entscheiden. Reichstrainer Otto Nerz ist wegen der Niederlage so erzürnt, dass er den Münchner Siggi Haringer nach Hause schickt. Der Verteidiger hat sich erdreistet, auf dem Bahnhof von Neapel eine Apfelsine zu essen. Nerz hat seinen Spielern jedoch nur ein Glas Milch gestattet.

    http://www.fussballfan.de/fan-blog/ii-fifa-wm-vom-27-mai-10-juni-1934-in-italien-apfelsinen-verboten-rausschmiss-fur-bayern-spieler/8107

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