Neues aus dem Fanblog (7)

Nach längerer Abwesenheit das Comeback des Jahres: die Mauertaktik-Blogschau. Wir durchforsten die Blogs unser geschätzen Kollegen und bringen Euch die größten Knüller. Was brachte der Mai bis jetzt?

  • Am 1. Mai versammelte sich ein Teil der Blogger-Meute in der Allianz-Arena. Kollege Zechbauer hatte als Bayern-Blogger naturgemäß besonders viel Spaß und strahlte wie ein Honigkuchenpferd und belegt dies mit historischen Aufnahmen von ihm und einigen Granden des Geschäfts. Das Highlight, woran auch tobi bei soccr.de erinnert, war aber sicherlich der Umstand, dass Uli „el presidente“ Hoeneß vom versammelten Blogger-Mob über den Zwischenstand auf Schalke informiert wurde („Ey Uli! 2:0!“). Er dankte es uns mit der Siegerfaust nach dem Spiel. Vereinzelte „Hoeneß raus!“-Rufe der Herthaanhänger fielen da nicht weiter negativ ins Gewicht.
  • Auch die Non-Bavaria-Blogger befanden das Event in der Allianz-Arena als durchaus gelungen. Fußballerisch lief es ja eher bescheidener. Am meisten gelitten hat wohl Marcus vom Bochum-Blog 18:48, aber auch Gladbach-Fan Jannik musste ein Tor von Mike Hanke verkraften. Auch der VfB-Brustring traute sich in die Höhle des Löwen.
  • Der Frittenmeister macht auf eine echte Alternative zum Panini-Heft aufmerksam: Das Tschuttiheftli! Fraglich ist aber, wie man sich den schweizerischen „Stoff“ hierzulande besorgt. Laut Homepage der Mache kommt da vor allem der Malente Fußballshop in Betracht. Sehr unterhaltsam beim Frittenmeister sind auch die von ihm vorgestellten VW-Spots aus den Staaten, bei denen Jubeltrainer Umberto Santiago Antonio (U.S.A.) Rodriguez die besten Torjubel vorstellt. Aktuell: Der Flötenspieler mit Guillermo Schelotto.
  • Der FC St. Pauli ist zurück in der Bundesliga. FANartisch hat dazu einige Fan-Videos zusammengetragen, Platzsturm inklusive!
  • Ebenfalls am letzten Wochenende stand es dann also fest: Hertha is‘ abjestiegen! Es beginnen die Vorbereitungen auf die zweite Liga, beim Verein und auch bei den Fans. Enno vom Hertha-Blog gibt zu: Zweite Liga? Da hab ich keine Ahnung von! Sein erster Lösungsansatz: comduo.

Autor: Franco Persico

Persico ist als gebürtiger Gaucho der geborene Dribbelkünstler. In jungen Jahren zog es ihn allerdings schon nach Europa, genauer nach Berlin-Neukölln, den Bezirk der Reichen und Schönen. Da auf ihn aber zunächst nur letzteres zutraf, heuerte er als Wasserträger in der Bezirksliga an und wurde dort umgehend Publikumsliebling und Stammgast im Vereinsheim. Es folgte ein dramatischer Aufstieg und Franco ist seitdem in den großen internationalen Stadien zu Hause. Auf dem Höhepunkt der Karriere folgte aber dann das Aus, vor allem wegen “Rücken” und “Knie”. Sein Expertenstatus in allen Lebenslagen sorgt nun dafür, dass Persico der geneigten Öffentlichkeit nicht den Rücken zudreht, sondern mit offenen Armen auf sie zugeht, und zwar mit einem Engagement bei der Mauertaktik. Als er hörte, dass auch Fränk und Jürgen mit an Bord sind, fiel die Entscheidung alles andere als schwer. Dieses Dreieck stellt die p-q-Formel des Erfolgs dar. Seinen Schwerpunkt lässt Persico bewusst offen, lässt aber durchscheinen, dass er auch etwas ausgefallenere Themen anschneiden wird. Als Beispiel nennt er diesbezüglich seine Leidenschaft für den japanischen Fußball, die er nicht wird verheimlichen können. Aber auch der einheimische Fußball in der Bundesrepublik wird nicht zu kurz kommen. Als bekennender Lokalpatriot will er HBSC zum Titel schreiben. In Liga zwo wird er als Pseudopunk und Salonsozialist natürlich die braun-weißen Farben des FC St. Pauli hochhalten.

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