Neues aus dem Hodenwald (6)

hodenwaldWas für ein Spiel! Es bedarf keiner weiteren Erläuterung, dass Nick Olov an diesem Samstag auf den Tischen getanzt hat. Lauschen wir also seiner Kolumne, die den Knaller-Sieg noch einmal würdigt.

Liebe Freunde des Erfolgs: Himmel Herrgott, Jesses Maria un Josef, ich glaub’s net, de Wahnsinn, brudal, subber, geil, abg’fahrn, „Gegner? Hatt’ ich’n Gegner? Ich hab keinen gesehn!“ – JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!

Das war ein Auszug aus meiner Gefühlswelt von Samstag 17:20 Uhr bis vor etwa zehn Minuten, jetzt hab ich mich wieder beruhigt. Das Ereignis und das Ergebnis dürften genau so bekannt sein, wie der Stellenwert im Herzen einer jeden so gebeutelten Seele eines Eintracht-Fans (= so ein Verein mit Höhen und Tiefen). 2:1 gegen Bayern, Spiel gedreht, 2:1 gegen Bayern, Spiel gedreht, 2:1 gegen Bayern, Spiel gedreht, Tsoumou, Fenin, Spiel gedreht, 2:1 gegen Bayern, … – es klingt von Mal zu Mal schöner.

Engagiert wie im Wirtschaftswunder, gekämpft wie 54, g’spält wie „wie Inter Mailand beim Sieg (…) gegen Chelsea“ (Van Gaal) un das Spiel g’dreht wie einst Manchester United; was will man mehr als Fan? Mehr Siege? Mehr Punkte? „Einstelligere“ Tabellenplätze? – Nein, ganz annerst!

Wie schee war des in de Kneip beim Äppelwoi als de neue Yeboah (Tsoumou) das Ding reingeprellt hat? Wie schee war des, als de Fenin denn Alababababanküberfall ausgetänzelt hot und dann präzise de Innepfoste anvisiert hat? Wie schee war des als sich wildfremde Leut mit Träne in de Auge in de Arme gelege hawe und sich de Bayern-Fan unnerm Tisch verkroche hat? Ich will genau so Spiele wie gege die Bayern! David gegen Goliath, owee gegen unne, Dicke gegen Dünne un so weiter. Ich will net unbedingt, dass mein Verein owe mitspielt, wenn dann im Gegenzug so Zitterpartie wie am Samstag net mehr so schee sind. Ich will gar net druf verzichte, man muss zwar das ein oder annere Jährche auf so einen Moment warte, aber, wenn er dann da is, dann vergisst und verzeiht ma alles, was in de vergangene Woche net so gut war (1:2 gege Hannover – so was bleedes!).

Das sind Momente, die man net vergisst, bei dene man Gänsehaut bekommt; vergleichbar mit dem Siegtreffer per Fallrückzieher vom gude Christoph Preuß (2007, 1:0 gegen Bayern), dem Übersteiger-Tor vom Fußballgott Fjörtoft (1999, 5:1 gegen Kaiserslautern) oder dem Kopfball von „Schui“ Schur (2003, 6:3 gegen Reutlingen). Natürlich klingt das e bissel blöd, natürlich is es auch mein Wunsch, die Eintracht mal wieder international spielen zu sehen, dann würd ich mich natürlich genau so freue, aber es ist etwas ganz Besonderes, wenn der eigene Verein net alles gewinnt und net nur owe mitspielt.

Im Moment gilt auf jeden Fall: realistisch bleibe und das Jetzt ehren und vor allem feiern – JAAAAAAAAAAAAAAAA! In diesem Sinne bedanke ich mich rechtherzlich bei Oka, Marco, Sebastian, Benjamin, César Alves, Martin, Juvhel, Christian Maicon, Halil, Christoph, Alex, Marcel, Ümit, dem Chef Michael und ende mit einem interessanten Video-Clip aus „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“ (danke auch dafür):

Mit den besten JAAAAAAAAAAAA! Füßen,

Nick Olov

Bild: TimTim.com

Autor: interhans

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