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J-League Zwo Zehn

23. März 2010 · Franco Persico · 4 Kommentare ·

Seit Anfang März läuft sie wieder, die J-League. Mit ein paar neuen Gesichtern, aber auch alten Bekannten.

In Urawa ist allen Unkenrufen zum Trotz immer noch Volker Finke am Ruder. Er hat das Team für diese Spielzeit auch mit zwei ehemaligen Bundesligaprofis verstärkt. Zum einen kam vom 1. FC Köln Wilfried Sanou, der Mann mit dem besten Namen seit Hans Sarpei, Jürgen H. Nuta und Godfried Aduobe. Der Burkinabe soll für Tore sorgen, stand aber bei den ersten drei Saisonspielen noch nicht im Kader. Im Kader war, allerdings nur auf der Bank, der ehemalige Nürnberger Matthew Spiranovic. Der Socceroo will sich für die WM empfehlen. Anscheinend kriegt man bei den Aussies nur japanische Sender rein und kein DSF.

Heimgekehrt nach Japan ist der ehemalige Frankfurter Junichi Inamoto, der nun für Kawasaki Frontale kickt. Der Verein konnte damit in dieser Saison reif für den Titel sein, den seit nunmehr drei Jahren die Kashima Antlers für sich gepachtet haben. Die ersten zwei Spiele konnten die Frontalen auch positiv für sich gestalten. Am Wochenende gab es dann aber ein 0:4-Klatsche bei den Yokohama Marinos. Bei denen gibt es aber auch einen Rückkehrer zu vermelden. Shunsuke Nakamura, der seinerzeit ManU in der Champions-League zwei Freistöße in den Winkel zimmerte, ist zurück bei seinem Stammverein in Yokohama. Seine beste Zeit in Europa hatte er zweifelsohne in Glasgow, wo er Celtic u.a. mit einem Last-Minute-Treffer gegen Kilmarnock zum Meister machte. Getoppt wird so etwas natürlich nur von einem Treffer im Old Firm:

Wer soll also die Antlers vom Thron stoßen? Ein weiterer Kandidat könnte Nagoya Grampus sein. Der Toyota-Club wurde in den letzten Jahren regelmäßig hoch gehandelt, konnte das aber selten mit guten Ergebnissen bestätigen. Der letzte Titel, der Pokalsieg von 1999, ist inzwischen über eine Dekade her. Das Team von Trainer Dragan Stojkovic, der ja bereits letztes Jahr persönlich für ein Highlight sorgte, ist in dieser Saison allerdings sehr gut aufgestellt. Vorne wuchtet der BuLi-Veteran Joshua Kennedy die Dinger und hinten wurde die Mannschaft mit Nationalverteidiger Marcus Tulio Tanaka von den Urawa Reds verstärkt. Der könnte dieses Jahr den Unterschied machen. Freuen wir uns also auf eine spannende Saison. Zur Einstimmung hier noch ein Beitrag aus dem Bereich “Tsubasa-Teufelsschuss”, ein Ausschnitt aus dem Duell zwischen Japan und Deutschland. Man beachte die hochgekrempelten Ärmel von Japans Nummer 9, der Tsubasa auch beim “Zwillings-Tigerschuss” assistiert. Und natürlichen den hervorragenden “Feuerschuss” von Karl-Heinz Schneider.

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Kategorie: Internat. Frühschoppen

4 Kommentare

  • 1 Ritschie Kampuntschinski // 23. Mrz 2010 um 23:19 Uhr

    Mit der Nummer Neun, Ronny Rakete, aber er hat keine Chance gegen den Titan im Tor. Der hat glaub ich Continentale Handschuhe an. Mein Lieblingsverein ist auf jeden Fall Kawasaki Randale!!!

  • 2 Franco Persico // 24. Mrz 2010 um 14:13 Uhr

    :-) Randale, oh oh, Randale, oh oh oh oh!

  • 3 Keisuke Honda - Mittelfeldmotor von ZSKA Moskau | MAUERTAKTIK | Fußball-Satire & Bundesliga-Liveticker // 7. Apr 2010 um 22:44 Uhr

    [...] Tsubasa. Sein Lieblingsspieler ist Kojirō Hyūga, der Erfinder des Tigerschusses. Ihn haben wir vor zwei Wochen als japanische Nummer 9 resp. “Ronny Rakete” (R.K.) [...]

  • 4 Joni // 6. Feb 2011 um 15:55 Uhr

    Großartig, wie in der Zeichentrickserie damals schon Olli Kahn vorausgeahnt wurde.

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