Hast Du Töne (XVI)

Muhammad Ali sang einst „Stand by me“ – noch rührender aber wird es, wenn die Stars des Sports die auf sie selbst gedichteten Hymnen interpretieren – wie hier Diego Maradona. Wunderbar!

Entnommen ist dieser tolle Clip dem ebenso großartigen Film „Maradona by Kusturica“, den Kollege Persico in der 11mm-Rückschau schon lobend erwähnt hat. Maradona ist auch kein Neuling in unserer Musikrubrik, auch Manu Chaos musikalische Hommage an den für viele begnadetsten Fußballer Südamerikas haben wir bereits gewürdigt (siehe „La vida es una tombola“). Nun darf Argentiniens ewige Nummer 10 selbst ran – und treffenderweise heißt der Song dann auch „La Mano de Dios“, die Hand Gottes. Maradona erweist sich als text- und notensicher, kein Wunder, geht es doch um nichts anderes als um ihn selbst und seinen Aufstieg vom träumenden kleinen Jungen zum Fußballprofi. Da hält es auch Diegos Töchter nicht auf ihren Sitzen…

In diesem Sinne: „Ole, ole, ole, ole, Diegoooo, Diegoooo…“

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

1 Gedanke zu „Hast Du Töne (XVI)“

Kommentare sind geschlossen.