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Tag der offenen Tür

19. März 2010 · Franco Persico · Keine Kommentare ·

gruenkohl_200Die Europa-League geizte in den Achtelfinalrückspielen nicht mit Toren und die deutschen Mannschaften mischten da munter mit. 18 Tore in drei Spielen – schon ganz ordentlich. Aber was steht hinter diesen Handballergebnissen? Ein geheimer UEFA-Plan zur Aufwertung des Wettbewerbs oder doch sportliche Gründe? Mauertaktik blickt zurück und tritt nach.

Der Wahnsinn nahm in Bremen seinen Lauf. Dort war schon alles für das nächste Wunder an der Weser bereitet. Klaus Allofs hatte die Valencianer schon vorab per Fax informiert, dass ihnen vier Dinger eingeschenkt werden. Der wunderliche Marivilla-Villa hatte das aber irgendwie falsch verstanden und schoss, entgegen jedwede Absprache, frech auf das gegnerische Tor. Das war so überraschend für die Bremer Abwehr, dass er sogar dreimal ins Schwarze traf. Noch ein Treffer von Club-Mata und fertig war das 4:4. Was war da falsch gelaufen? Schuld war eindeutig die Frisur von Thomas Schaaf. Es ist doch allgemein bekannt, dass man gegen Valencia die besten Ergebnisse mit blonder Löwenmähne erzielt. Er hätte sich den Skalp von Winnie Schäfer bestimmt ausleihen können. Dann wäre es ein schönes 7:0 geworden.

Dieses Torfestival wollte der HSV natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Dabei halfen ihm die Tormänner und vor allem Jerome Boateng. Letzerer machte das 1:0 für den HSV selbst und bereitete anschließend zwei Treffer für Anderlecht vor. Drei Scorerpunkte. Der Proto-Typ im belgischen Tor machte an diesem Abend auch nicht die beste Figur, besonders als der Ball beim 1:0 über ihn hinwegsegelte. Allerdings kaum vergleichbar mit Fränkie Rosts Auftritt beim 2:4, als er hoffnungsvoll mit offenen Armen auf den Ball wartete, bevor Oans-Zwoa-Boussoufa ihn kurzerhand in die kurze Ecke spitzelte. Interessiert jetzt aber nicht mehr wirklich, es gab ja ein Happy End.

Genauso wie in Wolfsburg. Dort waren ja die Tartaren aus Kasan zu Gast. Immerhin das Duell des russischen mit dem deutschen Landesmeister. Es wurde zu einem spannenden Spiel, bei dem am Ende Grünkohl mit Pinkel über Steak tartare die Oberhand behielt. Spätzle-Gentner steuerte den Sensationstreffer zum 2:1 in der 119. bei. Lecker! Ordentliche Leistung, die natürlich dadurch begünstigt wurde, dass die Rubinspieler die ganze Woche Schnee schippen mussten und so in der Verlängerung auf dem letzten Loch pfiffen. Schuld eigene. Die VfL-Spieler konnten glücklicherweise unter der Woche auf VW-Betriebsratsfeiern genügend “regenerieren”. Freuen wir uns also auf die heutige Auslosung!

(Bild: flickr.com / Best German Food unter creative commons)

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Kategorie: Internat. Frühschoppen

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