Neues aus dem Hodenwald (5)

hodenwaldSkandalöse Skandale im beschaulichen Hodenwald. Das schockt auch Kolumnist Nick Olov, hält ihn aber nicht davon ab sich den wichtigen Dingen des Lebens zuzuwenden: Dies ist heute die T-Frage bei der Eintracht.

Das Unwichtigste zuerst. Ich bin schon wärrer kein Kibitz. Ich war schon wärrer net im Riederwald? Warum? Ich bin schockiert, ich bin baff, ich fass es net: Misshandlungen im Hodenwald! An der Hodenwaldschule in Hepprum (Heppenheim) wurden Kinder misshandelt. In Hepprum, der Kreis- und Heimatstadt vom Vettels Sebastian… Also so was. Die Täter waren bestimmt Auswertische, Zugezogene, die warn bestimmt net von hier. Drecksäck, Dreckaffe, Schereschleifer, Sausäcke, Gardezwerge. Ich krigg mich net mehr oi. Was e Uffreschung im Hodenwald!

Hier geht’s doch normalerweise so gemächlich zu. So gemächlich und ruhig wie, wenn ma dem „ewige Oka“ im Tor der Eintracht zuguckt. Un um den soll’s heut aach gehen. Der Oka aus Erbach im Hodenwald is schon ein Besonderer. Er bewegt sich fast noch gelangweilter als de Caio, greift mal gern daneben, lässt sich aber nie was anmerke. Ruhig und abgeklärt is er auch, wenn er mal net im Tor steht, sondern uff de Bank hockt (haha, Bangkok), als Nummer Zwo. Ich hab mal (im Kopf) recherchiert und zähl jetzt alle Tormänner uf, die Nummer Eins waren als der „Ewige“ die Nummer Zwei war, chronologisch geordnet: Uli Stein, Andi Köpke, Dirk Heinen, Markus Pröll. Beim Uli Stein bin ich mir allerdings unsicher, denn die 9Live-Torwart-Anrufspiel-Legende braucht keine Nummer Zwei.

Es war ja letztens verhältnismäßig laut um de Ewige. Angeblich wollte die Amis uns den Kerl wegnehme. Hyperaktive aus New York und in die Luft schießende Texaner wollte unsern Oka klaue. Dann wurds uff einmal wärrer ruhig und von jetzt uff moie verlängert er zackig um zwo weitere Joahr – er ist dann 49 Joahr alt. Heftig wurde diskutiert und heftig wird weiter diskutiert: Nochmal mit dem Alten verlängern?

Ich finds prinzipiell gut. Im Fußball Manager hätt ich’s zwar net gemacht, aber jetzt in echt, kann ich das schon verstehn. Der Pröll, seit gefühlte 12 Jahre im Verein, wird wohl gehen müsse, weil er so en komische Bart hat und der Zimmermann geht weg, der muss uf die Walz, hab ich gehört. Also bleibt Schiffskapitän Fährmann und der Ewige – ein Traumduo. Insgeheim hoff ich, dass des (laut Medien) Riesen-Ultra-Super-VollGeil-Torwart-Talent Fährmann nächstes Jahr die Nummer Eins is und der Oka ruhig uf de Bank sitzt mit graue Haare, mit Kisse, mit Decke, em Grabba in de Tasch und Hausschuh an. So wünsch ich’s ihm. Ganz ruhig un gemächlich.

Un so wärds kumme, un so wärds soi, den Oka lässt ma nächst Joahr net mehr noi.

Tschüssle, Euer Nick.

Bild: TimTim.com

Autor: interhans

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