16 Jahr‘, langes Haar…

Heute Abend trifft der HSV im Europa-League-Achtelfinale auf den altehrwürdigen RSC Anderlecht. Der hat eines der größten Talente Belgiens mit an Bord.

Romelu Lukaku heißt der Mann, von dem ganz Belgien fasziniert ist. Doch was heißt hier Mann? Knabe, Jüngling scheint treffender, ist der Sohn kongolesischer Eltern doch nicht einmal 17 Jahre alt. Eine tolle Saison hat er trotzdem schon gespielt, 13 Tore in der belgischen Liga und drei in der Europa League stehen für ihn zu Buche. Dazu kommt noch das Länderspieldebüt in der letzten Woche gegen Kroatien, bei dem der RSC-Stürmer 77 Minuten lang auf dem Platz stand. Kenner verweisen schon darauf, dass Romelu noch einen jüngeren Bruder hat: Jordan, 15 Lenze jung, und angeblich ähnlich talentiert wie Lukaku, d.Ä.

10 Millionen soll er bereits wert sein, der belgische Wunderstürmer mit den Maßen eines Schwergewichtsboxers. Die Großen klopfen schon an und könnten das Juwel bereits im Sommer aus seinem Vertrag (bis 2012) loseisen.

An spektakulären Aktionen spart der 1,91-Meter-Angreifer mit den Rastalocken nicht. Egal ob Scherenschläge, Hackentricks oder wuchtige Kopfbälle – Lukaku hat sie alle schon gebrach. Fast standesgemäß mutet da der Torjubel per Flicflac an. Aber schaut selbst…

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

6 Gedanken zu „16 Jahr‘, langes Haar…“

  1. Na ja, ob der Junge wirklich erst 16 Jahre und ein paar zerquetschte ist, will ich doch einmal stark bezweifeln. Man erinnere sich nur an Anthony Yeboah und seine Zahlenlotterie bei der Geburtsurkunde!

  2. Und nein, dass soll jetzt nicht heißen, dass in Afrika grundsätzlich keine richtigen Geburtsdaten erfasst werden können. Bevor hier jemand gleich wieder in die Rassismuskerbe einschlagen will…

  3. Dann hat der aber sensationelle Gene! Hauptsache er endet nicht als zweiter Freddy Adu. Der sollte doch einmal ein ähnliches Jahrtausend-Talent sein…

  4. hatte gerade eine spannende mittagsmensadiskussion mit zwei norwegern(selbsternannte Fussballexperten…warum auch immer) die haben erzaehlt, dass sich, nach der Ankuendigung der FIFA beim U17 Turnier MRT-Altersmessungen zu machen, bei Nigeria 17 Spieler als verletzt gemeldet haben! Zufaelle gibts. Hauptthema der Diskussion war uebrigens Kevin Kuranschi und andere deutsche (Klasse)Stuermer

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