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Was nun, Herr Poldi?

5. März 2010 · Franco Persico · 4 Kommentare ·

spencer

Hier begann Poldis Karriere

Krise, Krise – Krise, Popise. Ein Stürmer wird an Toren gemessen. Aktuelles Messergebnis bei Lukas Podolski: 1 cm. Gibt es da noch einen Weg aus der Krise?

Seit fast 1400 Minuten (entspricht zeitlich knapp 50 Ausgaben von “Hallo Spencer”) ist Poldi also nun ohne Torerfolg. Der Jungdrache und Karnevalsprinz aus Köln machte am Mittwoch nunmehr auch im Nationaltrikot einen unglücklichen Eindruck. Opfer seines Unmuts wurde nach dem Spiel sogar ein Fernsehreporter, dem er nach einem kurzen Wortgefecht anbot die Angelegenheit “vor der Tür” zu regeln. Vor dem Spiel gegen die Bayern an diesem Samstag scheint der Lu-Lu-Lukas damit am Tiefpunkt bzw. am “noch tieferen Tiefpunkt” (Völler). Was tun?

Eine Möglichkeit wäre es die Fußballtreter nun an den Nagel zu hängen und fortan in die Fanszene zu wechseln. Hätte zum einen den Vorteil, dass Poldi seit Jahren mal wieder seine Dauerkarte benutzen kann und außerdem verschiedenste Angelegenheiten vor Türen, Stadien und auf Waldlichtungen “regeln” kann. Den übrigen Fans wird es egal sein, Hauptsache er spielt nicht mehr bei Bayern. Poldi wird auf diese Weise auch wunderbar Basisarbeit leisten können für eine kommende Kandidatur als Bürgermeister oder Erzbischof von Köln. Und die WM ist auch noch drin: Der “Fanclub Nationalmannschaft” macht’s möglich.

Eine andere Möglichkeit wäre es die ganze Chose wirklich offensiv anzugehen. Das “Angebot” an den Reporter war da erst der Anfang. Die Köln-Arena erwartet ein großes Spektakel, wenn Poldi und Ballack sich erst im “Watschen-Duell Teil II” gegenüberstehen und der Sieger sich dann ausgewählte TV-Kommentatoren vorknöpfen darf. So etwas kann durchaus befreiend wirken. Im Vorprogramm messen sich übrigens Waldi und Rubi im Fingerhakeln, sowie Beckmann und Kerner im griechisch-römischen Stil. Let’s get ready to rumble!

Die einfachste der Möglichkeiten wäre aber sicherlich das anstehende Spiel gegen den FC Bayern. Da heißt es für Poldi: Zeichen setzen! Drei Tore wären sicher ein Wort. Aber man wird zunächst wohl mit kleineren Aktionen beginnen müssen. Den Bayern erstmal den Parkplatz vor dem Stadion wegschnappen und dann schnell die Schnürsenkel ihrer Schuhe zusammenbinden. Nimm das, Bayer! Mit Poldi-Psycho-Power zum Erfolg. Wenn der FC dann noch die Seitenwahl gewinnt kann man schon fast für die Ehrenrunde planen. Die Details des Kölner Kantersiegs können Sie dann bequem dem Mauertakti(c)ker entnehmen.

(Bild: wikimedia commons / Boereck unter creative commons)

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Kategorie: Bundesligen

4 Kommentare

  • 1 Mel // 5. Mrz 2010 um 17:26 Uhr

    Lasst doch mal bitte den Poldi in Ruhe! Der wird schon wieder treffen und all seine Kritiker verstummen lassen! Außerdem sollte man ihn nicht auf seine geschossenene Tore reduzieren. Er tut ja auch viel fürs Spiel und hat eine herausragende Technik. Eine Frau ist doch auch nicht einfach nur eine “Gebärmaschine” (Bischof Mixa)!

  • 2 Wassermelonenmann // 5. Mrz 2010 um 18:52 Uhr

    Für das Jahresgehalt würden sicher viele Frauen ins Gebärmaschinengeschäft wechseln…
    Seit wann eigentlich werden Stürmer nicht mehr an Toren gemessen, Mel???

  • 3 Mel // 6. Mrz 2010 um 12:57 Uhr

    Ich sehe Lukas Podolski eher als Spieler hinter den Spitzen, also als offensiven Mittelfeldspieler, nicht als Stürmer. Natürlich sind die geschossenen Tore immer ein Indikator für die Leistung eines Offensivspielers. Aber doch nicht der einzige!

  • 4 Wassermelonenmann // 6. Mrz 2010 um 14:03 Uhr

    Wieviele Vorlagen hat Poldi dieses Jahr zustande gebracht?

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