Video-Countdown GER-ARG (3)

Teil 3 der Einstimmung auf Deutschland – Argentinien in München: „Klooooooseeeee!“

Viertelfinale 2006 – ein schwarz-rot-goldener Abend in Berlin. Endlich wurde ein „Großer“ geschlagen, endlich traf Klose gegen eine Fußball-Supermacht und endlich waren die letzten Zweifel am deutschen WM-Team beseitigt.

Das Video ist ein einziges Hochlicht. Tolle Bilder, selten gesehene Zeitlupen, dazu ein martialischer ARD-Kommentar („Borowski reizt die angefressenen, heißblütigen Gauchos noch mehr!“)

Nicht so schön, was Jens Lehmann nach dem 0:1 über die Argentinier zum Besten gibt (selbst wenig begabte Lippenleser können die Worte gut entziffern). Umso schöner dann, wie Klinsmann das Klosetor selbst mitköpft (in der Zeitlupe zu sehen). Außerdem um Galaxien besser als Beckmanns Geschwafel: Das Radio-Duett Breuckmann-Endres! Zuckersüß dann auch beim Elfmeterschießen das Tandem Angie-Theo… Viel Spaß beim Rückblick:

DIE STATISTIK:

Deutschland – Argentinien 5:3 n.E. (1:1; 1:1; 0:0)

30.06.06, Berliner Olympiastadion, 72.000 Zuschauer

* Aufstellungen:
* Deutschland: Lehmann, Friedrich, Mertesacker, Metzelder, Lahm, Schneider (62. Odonkor), Frings, Ballack, Schweinsteiger (74. Borowski), Klose (86. Neuville), Podolski
* Argentinien: Abbondanzieri (71. Franco), Coloccini, Ayala, Heinze, Sorin, Gonzalez, Mascherano, Riquelme (72. Cambiasso), Rodríguez, Crespo (79. Cruz), Tevez
* Schiedsrichter: Lubos Michel (Slowakei)

* Tore: 0:1 Ayala (49.), 1:1 Klose (80.)

* Elfmeterschießen: 1:0 Neuville, 1:1 Cruz, 2:1 Ballack, Lehmann hält gegen Ayala, 3:1 Podolski, 3:2 Rodriguez, 4:2 Borowski, Lehmann hält gegen Cambiasso

* Gelbe Karten: Podolski (3.), Odonkor (94.), Friedrich (114.) – Sorin (46.), Mascherano (60.), Rodriguez (88.), Cruz (95.)
* Rote Karten: Cufre (120., die Karte wurde wegen einer Tätlichkeit nach Spielende gegeben)

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

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