Kalle Kutowski (2)

kalle-kutowskiJetzt redet Kalle! Und macht seinem Ärger über die Heimpleite gegen die „Vögel“ aus Frankfurt ordentlich Luft. In der neuen Ausgabe seiner Kolumne ist niemand sicher vor Kritik:

Kinder, Kinder – wat war dat denn schon wieder für’n Spieltach – 2:3 gegen Dackelblick-Skibbe und das Stiernacken-Mainzelmännchen, Eddie Boekamp. Gibbet eigentlich irgendwat schlimmeres als wie von sein‘ Ex-Personal ne Rutsche zu kriegen? Wohl kaum!!

Dat is doch ungefähr so, wie wenne nach ner Ewigkeit deiner Jugendliebe übern Weg rennst, weil die plötzlich mit dein besten Kumpel in die Kiste steigt… Nur gut, dat mich so wat ja nur periphär tangieren tut – schließlich hab ich ja meine Lisbeth (und den Kloppo) – wat will ich da also noch mit den hässlichen Vögeln vonne Eintracht!!

A pro pos hässliche Vögel: Wat is eigentlich mit den Herrn Großkreutz und Zidan – ham die beiden kein‘ Spiegel zu Haus?? Ich mein: sind wir hier bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg?? Ich denke „Nein“!! Und vielleicht sollte jemand mal dem kleinen Krokodil vom Nil stecken, dass man sich von Udo Walz keine Autogramme inne Haare schneiden lässt! Auch dann nich‘ wenn man frischgebackena Afrika-Meister is‘!!!

Früher hätt’s für so wat maximal n Satz heiße Ohrn gegeben, aber doch kein Einsatz inne Bundesliga?? Ker! Dat is ja, wie wenn ich dem Lütten vonne Uschi n Eis kaufen würde, wenner mal wieder vom Kunst-Unterricht n Fünf nach Hause bringt – M.A.N.G.E.L.H.A.F.T.!! Wenn die Vögel so weitermachen, dann weiß ich bald überhaupt nich‘ mehr, wohin ich im Stadion noch gucken soll – so viel Fremdschäm-Faktor schleicht da aufm Rasen rum!

Nur gut, dass se am letzten Wochenende den Stadion-Hort geschlossen hatten – dann kommt auch keiner auf den Gedanken, seine Lütten mit ins Stadion zu nehmen. Nicht dat die kleinen Racker dann am nächten Tach mit ner Frisur inne Vorschule, die aussieht als wär ihrm Vadda beim Rasenmähen vom Weg abgekomm‘. Aber vielleicht wär dat ja beim BVB gar nich‘ ma so verkehrt – Rasenmähen mit Kloppo!! Find ich gut.

Schließlich müssen wa ja in den nächsten Wochen gegen die Bayern, 96 und Schalke unbedingt punkten – sons‘ behält der Nelson nämlich noch recht und dat scheißkalte Winterwetter bleit uns bis zum St.Nimmerleinstag erhalten. Dat hat’er nämich dem Lucas letztens im Interview gesteckt – „Die Sonne, Lucas, kommt ers‘ wieda, wenn wir vor Schalke sind!“

Recht hat’er, Euer Kalle!

Bild: TimTim.com

Autor: Franco Persico

Persico ist als gebürtiger Gaucho der geborene Dribbelkünstler. In jungen Jahren zog es ihn allerdings schon nach Europa, genauer nach Berlin-Neukölln, den Bezirk der Reichen und Schönen. Da auf ihn aber zunächst nur letzteres zutraf, heuerte er als Wasserträger in der Bezirksliga an und wurde dort umgehend Publikumsliebling und Stammgast im Vereinsheim. Es folgte ein dramatischer Aufstieg und Franco ist seitdem in den großen internationalen Stadien zu Hause. Auf dem Höhepunkt der Karriere folgte aber dann das Aus, vor allem wegen “Rücken” und “Knie”. Sein Expertenstatus in allen Lebenslagen sorgt nun dafür, dass Persico der geneigten Öffentlichkeit nicht den Rücken zudreht, sondern mit offenen Armen auf sie zugeht, und zwar mit einem Engagement bei der Mauertaktik. Als er hörte, dass auch Fränk und Jürgen mit an Bord sind, fiel die Entscheidung alles andere als schwer. Dieses Dreieck stellt die p-q-Formel des Erfolgs dar. Seinen Schwerpunkt lässt Persico bewusst offen, lässt aber durchscheinen, dass er auch etwas ausgefallenere Themen anschneiden wird. Als Beispiel nennt er diesbezüglich seine Leidenschaft für den japanischen Fußball, die er nicht wird verheimlichen können. Aber auch der einheimische Fußball in der Bundesrepublik wird nicht zu kurz kommen. Als bekennender Lokalpatriot will er HBSC zum Titel schreiben. In Liga zwo wird er als Pseudopunk und Salonsozialist natürlich die braun-weißen Farben des FC St. Pauli hochhalten.

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