Afrikas Beste (4)

afrikas-beste-4Heute mit: Dem Mann, der die Bayern demütigte.

Er ist der Mann, den die Bayern-Fans nie vergessen werden. Nicht allein die Tatsache, dass Rabah Madjer den Münchnern 1987 mit seinem Tor den Pokal der Landesmeister aus den Händen riss, sondern die Art und Weise, wie Algeriens Stürmer den Ausgleich für den FC Porto schoss, bleibt unvergesslich. Im Fünfmeterraum freigespielt, beförderte Madjer den Ball mit der rechten Hacke ins Tor. Zwei Minuten später sorgte Juary für die Entscheidung. Madjer, in Algerien bis heute einer der meistverehrten Spieler, schienen deutsche Gegner besonders zu liegen. Fünf Jahre vor dem Cupfinale von Wien hatte Madjer mit seinem Treffer zum 1:0 die Auftaktniederlage des DFB-Teams bei der WM in Spanien eingeleitet.

Madjer gehörte mit Mittelfeldmotor Lakhdar Belloumi zur goldenen Generation der »Wüstenfüchse«, die sich 1982 und 1986 mehr als achtbar bei den Weltturnieren schlug und 1990 im eigenen Land den Afrika-Cup gewann (letzteres allerdings ohne Belloumi, der ab Ende 1989 wegen einer ihm vorgeworfenen Tätlichkeit gegen einen ägyptischen Fan international gesperrt war). 1987, im Jahr der Hacke, war Madjer auf dem Gipfel seiner Karriere und wurde zu »Afrikas Fußballer des Jahres« gewählt.

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Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

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