Afrikas Beste (3): Anthony Yeboah

afrikas-beste-3Der Dritte unter den besten Afrikanern: Der Mann ohne Alter.

Der Klassiker unter den Fußball-Freizeitmannschaften sind die „Zeugen Yeboahs“. Hunderte Uni-Teams und Kneipenkicker müssen sich unter diesem Namen in den letzten zwei Jahrzehnten zusammengefunden haben. Anthony Yeboah, genannt Tony – einer der prägendsten Bundesliga-Spieler der Neunziger. Nach Lehrjahren in Saarbrücken wurde Yeboah Teil der Frankfurter Spielkultur um Bein, Gaudino und Okocha.

Nach zwei Torjägerkanonen endete die Zeit des Ghanaers in Frankfurt bitter, als er zusammen mit Maurizio Gaudino aus disziplinarischen Gründen aus dem Verein geworfen wurde. Yeboah flüchtete vorübergehend nach England, wo er für Leeds United nicht minder torgefährlich war. Nach zwei Jahren Inselexil kehrte Ghanas Topstürmer zurück in die Bundesliga und schoss den Hamburger SV 2000 noch einmal in die Champions League. Insgesamt klappte es aber in der Hansestadt nicht mehr so optimal mit dem Toreschießen…

Wie alt Yeboah damals war bzw. heute ist, bleibt umstritten. „6.6.66“ lautet die verdächtig einfache Version, die im Pass eingetragen ist. Genau geklärt wurde die Frage nie. Pragamtische Empfehlung von Ghanas Nationaltrainer Otto Pfister: „Bein auf, Jahresringe zählen!“

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

5 Gedanken zu „Afrikas Beste (3): Anthony Yeboah“

  1. Geile Kiste vom Altherren-Fußballer! Das muss man dem Tony schon lassen.

    P.S.: Wäre der nicht auch etwas für die Hertha? Gefährlicher als Gekas und Co. ist der mit seinen grob geschätzten 75 Jahren noch alle Mal!

  2. Da fällt mir nur eins ein:

    Kreis-X und für alle nich Playsianer Schuß-Pass!!

  3. der immer gefährliche, angetäuschte schuss. ein klassiker, der einen immer wie der große fifagott aussehen lässt, wenn man gegen nulpen spielt. HA! :) @ritschie

    yeboah wird mir stets in erinnerung bleiben, weil er der erste spieler war, dessen nummer ich mir aufs trikot habe machen lassen…jaja, das gute alte rote mit der tetra-pak-werbung.

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