Afrikas Beste (1): Jay-Jay Okocha

afrikas-besteBegleitend zum Afrika-Cup stellt Mauertaktik einige der besten Kicker vor, die der Kontinent hervorgebracht hat. Heute: Nigerias zauberhaftester Dribbler.

Kennen Sie Muhammed Yavuz? Nein? Sicher? Doch, den kennen Sie. Vielleicht nicht unter diesem Namen, aber sicherlich als Augustine Okocha, genannt Jay-Jay. Okocha hat mittlerweile auch einen türkischen Namen, da er neben der nigerianischen auch die türkische Staatsbürgerschaft besitzt. Die größten Erfolge feierte Zaubermaus Jay-Jay aber natürlich als Nigerianer. 75 Länderspiele absolvierte Okocha für sein Heimatland, 1994 gewann er mit den „Super Eagles“ die Afrikameisterschaft und zwei Jahre später olympisches Gold gegen Argentinien. Dazu kommen drei WM-Teilnahmen. Unvergessen Okochas Zeit bei Eintracht Frankfurt, wo er an der Seite von Bein, Yeboah und Co. die Liga aufmischte. In 90 Spielen für die Eintracht erzielte Frankfurts Super-Adler zwar nur 16 Tore – doch darunter einen Treffer für die Ewigkeit. Hier nun aber das legendäre Tor, das Olli Kahn in Wutlähmung versetzte.

Übrigens: Bis vorletztes Jahr war Jay-Jay (Baujahr 1973) noch aktiv, schnürte zuletzt für Hull City in England die Schuhe – dort feierte er den letzten Erfolg seiner Laufbahn, den Aufstieg in die Premier League.

Bild: Flickr / hoyasmeg

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

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