Afrika!

fussball-irakEs geht wieder los! Vuvuzelas galore und Gottfried Weise am Mic – am Sonntag beginnt der Afrika-Cup. Alle Infos!

Was besonders von Eurozentristen gerne vergessen wird: Beim Afrika-Cup stehen alle zwei Jahre jede Menge Stars und Sternchen aus den europäischen Ligen auf dem Platz. Die Elfenbeinküste tritt u.a. mit Didier Drogba und Salomon Kalou von Chelsea, Yaya (= leck mich am Arsch) und Kolo (Kolo) Touré (Barca resp. ManCity) sowie Emmanuel Eboué von Arsenal an, für Ägypten stürmt Mohammed Zidan, der vor zwei Jahren eines der schönsten Tore des Turniers geschossen hat (siehe Video unten), für Algerien laufen mit Yahia, Ziani und Matmour gleich drei Bundesliga-Legionäre auf.

Selbst Ajax-Legende Nwankwo „Good Old“ Kanu, mittlerweile 33, schnürt noch für Nigeria die Stiefel, zusammen mit dem hierzulande gut bekannten Obafemi Martins und dem Afro-Iren Chinedu O’Basi. Nicht zu vernachlässigen ist auch die Auswahl Kameruns, in der Inters Eto’o, die Songs (Rigobert und Alexandre, Spezialität: „Toto – Africa“ im Karaoke-Duett) und der beste Sechser der Welt, Georges Mandjeck, stehen.

Es lohnt sich also, ab Sonntag bei Eurosport reinzuschauen, alleine schon wegen der Kombination Gottfried Weise plus Vuvuzela-Lärm. Los geht’s am 10. Januar mit Angola gegen Mali. Als Einstimmung hier die zehn schönsten Tore vom letzten Cup:

Und als Gesangsbeilage noch die inoffizielle Afrika-Cup-Hymne. Immer schön mitträllern: „I bless the rains down in Africa!“ (was auch deutlich mehr Sinn macht als die gerne fälschlich herausgehörte Zeile „I guess it rains down in Africa“…)

Bild: Flickr / jrseles

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

10 Gedanken zu „Afrika!“

  1. ick gloob die ham nen andern ball, bei den kraftvollen vollspannstößen…
    nen anderer grund kommt mir nich in den sinn.
    vielleicht hat h.nuta ne erklärung?

  2. Ich würde den Vuvuseeler-Cup ja gut finden, wenn der nicht inflationäerweise alle zwei Jahre stattfinden würde. Sogar die Südamerikaner bekommen das mit dem Vierjahres-Rhythmus ja mittlerweile hin. So ist die Africasuppe doch ein bisschen fad.

  3. mir solls recht sein, da hertha zum glück keine spieler abstellen muss!!! die jegner aba schon. so is recht.
    Herthamania!!! Wir bleibn drin…

  4. Ja, Ritschie, dass sich Hertha nicht für Angola qualifiziert hat, wundert mich auch. Anyway, mit welchem Personal der Abstieg realisiert wird, ist doch eigentlich egal.

  5. @jens: Abstieg papperlapapp!! Da lach ich mir ja den Arsch ab. Is doch alles nur bla bla!

  6. @jens die zweite: Ich sag Hertha steigt nicht ab! und wer mich kennt der weiß, dass ich in meinem leben noch nie jemanden belogen oder betrogen habe- und das ist ganz groß!

  7. @mauertaktiker: ich bin entrüstet, dass ihr noch keine stellungnahme zum togo skandal gebracht habt!! ich find Afrika zum schießen!

  8. Togo-Skandal erreicht Deutschland! Nach übereinstimmenden Agenturmeldungen sollen mehrere Bäckereien im Großraum Berlin-Brandenburg betroffen sein. „Igitt, ekelhaft die Brühe“, wird ein Betroffener zitiert, der sich von dem kontaminierten Bohnengetränk eine ausgewachsene Lebensmittelvergiftung zuzog. Das Gesundheitsamt ermittelt.

    „Kaffee Togo“ – ab jetzt lieber wieder „zum Mitnehmen“!

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