Der Mauertaktik-Jahresrückblick (III)

mauertaktik-kroneDer dritte und letzte Teil des 2009er-Rückblicks. Pünktlich zum Jahreswechsel die Monate September bis Dezember.

September

Die WM 2010 eilt herbei – und endlich wird die Frage beantwortet: Wer ist eigentlich Südafrika? In der Torwartfrage legt sich Jogi Löw fest – für Robert Enke und gegen Tim Wiese. Tafelamt schlägt Solarium! Aus der schwedischen Provinz haben die MT-Scouts einige Talente für die deutschen U-Auswahlen mitgebracht: Telekolleg Ballhochhalten. Im September feiert Mauertaktik Einjähriges und bekommt zum Geburtstag jede Menge feine Lyrik dargebracht. Unterdessen ist Diego Maradona schwerer greifbar als Dr. Kimble – die Primaradonna auf der Flucht.

Oktober

Hertha im Oktober mit Unterhaltungsfaktor 100. Nur in Berlin selbst wird nicht gelacht: The Hertha they fall… Friede, Freude, Qualikuchen dagegen beiim DFB-Tross – wir sind WM! Zum Monatsende sorgt dann wieder einmal Lothar Matthäus für Schlagzeilen und inspiriert Jürgen H. Nuta zum Beitrag „Das Model und der Freak“.

November

Liga absurd mal wieder im November: Trainer-Dino Heynckes lässt sich gegen das Alter impfen und Bochums Neucoach Heiko Herrlich ergeht sich in darwinistisch-strombergschen Anwandlungen. Philipp Lahm wird derweil wegen Unmutsäußerungen zur Kasse gebeten. Ganz klar: Strafe muss sein, aber welche? Dann hält der Fußball für einige Tage den Atem an, das Jahrmarktskarussell dreht sich nicht mehr. Denn: Robert Enke stirbt.

Dezember

Mauertaktik ruft die Leverkusen-Wochen aus und erinnert in Bild und Ton an den UEFA-Cup-Sieg der Werkself von 1988. „Töppi, kneif mich!“ Der VfB Stuttgart hat einen Neuen. Wir fragen uns: Wer ist dieser Gross? In den Adventswochen dann noch ein Rückblick ins heiße Mexiko, in dem Franz Beckenbauer 1986 wohl mehrmals kurz vor dem Sonnenstich war. Gerade noch rechtzeitig vor dem Fest stellt Mauertaktik die Froschi-Frosch-Kollektion vor. Und dann is‘ auch scho‘ Weihnachten!

Wir danken fürs treue Lesen und wünschen einen guten Putsch!

Franco Persico
Jürgen H. Nuta
Fränck von Schleck

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.