Uli Hoeneß tritt ab

Am Freitag ist es soweit. Auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern übergibt Uli Hoeneß das Zepter offiziell an Christian Nerlinger. Ein unvollständiger Blick zurück. In wenigen Stunden ist der langjährige Manager „nur“ noch Präsident des Rekordmeister. Dass er schon als Aktiver nur den Fußball im Sinn hatte, belegt dieses kurze Video.

Bevor der Uli seine Ehefrau Susi kennenlernte, teilte er folglich nur mit Mannschaftskameraden die Koje. Bis, ja bis folgender Satz das Scheitern der Liaison Breitner-Hoeneß zum Ausdruck brachte.  „Irgendwann kann man sich nicht mehr sehen…“

Am allerliebsten ging der Uli aber einer Beschäftigung nach: Dem freundschaftlichen Austausch mit Kollegen. Wie hier schön im Bild mit Andy Brehme:

Uli, wir werden Dich vermissen!

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

2 Gedanken zu „Uli Hoeneß tritt ab“

  1. Für diese wunderbaren Auftritte und vor allem für die Nacktszene mit Breitner wird Uli ja heute mit dem Bambi ausgezeichnet. Damit tritt er in eine illustre Reihe von Preisträgern, in der z.B. auch Größen wie Bud Spencer und Carolin Reiber vertreten sind.

    Glückwunsch und Chapeäuchen!

  2. Auch wenn ich den Verein nicht leiden kann und Uli Hoeneß auch nicht unbedingt als Manager in meinem Club sehen wollen würde, muss man doch seine Verdienste anerkennen. In diesem Sinne: alles Gute für die Zukunft Uli und danke, dass du deinen Plan, die Bundesliga auf ewige Zeiten langweilig zu machen nicht voll durchgezogen hast (Klinsi, Gaal etc.)

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