Rolf Töpper aus Wien

Im September 2010 hängt Rolf Töpperwien das orangefarbene Mikro an den Nagel. Das 59-jährige ZDF-Urgestein hat über 1400 Bundesligapartien als Field-Reporter begleitet. Selbst bei einem Fakten-Extremisten wie Töppi bleibt der eine oder andere Fauxpas nicht aus.

Töpperwien, der noch nie eine E-Mail geschrieben hat, nach eigenen Angaben 35 Zeitungen liest und seit 1974 für das Zweite durch die Bundesligastadien tourt, ist nicht vor Fehlleistungen gefeit. Manchmal will es der Mann mit dem unverkennbaren Organ einfach zu gut machen. Arnd Zeigler hat das in folgendem Beitrag wunderbar aufgedeckt. „Andröhsen!“

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

7 Gedanken zu „Rolf Töpper aus Wien“

  1. Nichts war es mit einem ruhigen Berufsausklang für Töppi! Von wegen „ich mach nur noch Athen und Kiew und dann bin ich weg“… Jetzt muss die graue Eminenz doch tatsächlich auch noch nach Südafrika fliegen. Oder wer soll sonst das Exklusivinterview machen, wenn Otto Rehagel den WM-Pokal in den Katakomben in Händen hält? :-)

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