Darwin oder doch eher Stromberg?

Bochums neuer Cheftrainer Heiko Herrlich outete sich bei seinem Amtsantritt als Hobbybiologe und stellte fest: „Fußball ist wie in der Natur!“ Das Gesetz des Dschungels: Fressen oder gefressen werden!

Sprach da ein Fan des Naturforschers Darwin oder doch eher der Kultfigur Bernd Stromberg? Letzterer hat im Laufe seiner Karriere schon einiges an klangvollen Vergleichen à la „Fußball ist wie in der Natur!“ rausgehauen. Hier also ein paar Arbeitsvorschläge für Heikos nächste PK:

„Fußball ist wie Jazz, nur ohne Musik!“

„Fußball ist wie Achterbahnfahren, ein ständiges Auf und Ab. Und wenn man das die ganze Woche machen muss, dann kotzt man irgendwann.“

„Als Trainer musst du ein Quirl sein. Immer quirlen, quirlen, quirlen, quirlen, quirlen! Entweder Kuchen oder Scheiße. Ne und wenn du aufhörst, dann ist Feierabend. Rubbel die Katz und aus die Maus. Und dann bleibt der Kuchenteig an Dir kleben oder die Scheiße.“

„Wenn du als Trainer beliebt bist, hast du schon was falsch gemacht. Ein beliebter Trainer kann auf seiner Nase gleich ‘ne Diskothek eröffnen, wo sie alle rumtanzen können. Kinder und Spieler brauchen klare Grenzen.“

„Wenn Dir einer blöd kommt, dann musst du denen NOCH blöder kommen. Weil sonst hängste irgendwann da, wie Jesus am Karfreitag.“

Autor: Franco Persico

Persico ist als gebürtiger Gaucho der geborene Dribbelkünstler. In jungen Jahren zog es ihn allerdings schon nach Europa, genauer nach Berlin-Neukölln, den Bezirk der Reichen und Schönen. Da auf ihn aber zunächst nur letzteres zutraf, heuerte er als Wasserträger in der Bezirksliga an und wurde dort umgehend Publikumsliebling und Stammgast im Vereinsheim. Es folgte ein dramatischer Aufstieg und Franco ist seitdem in den großen internationalen Stadien zu Hause. Auf dem Höhepunkt der Karriere folgte aber dann das Aus, vor allem wegen “Rücken” und “Knie”. Sein Expertenstatus in allen Lebenslagen sorgt nun dafür, dass Persico der geneigten Öffentlichkeit nicht den Rücken zudreht, sondern mit offenen Armen auf sie zugeht, und zwar mit einem Engagement bei der Mauertaktik. Als er hörte, dass auch Fränk und Jürgen mit an Bord sind, fiel die Entscheidung alles andere als schwer. Dieses Dreieck stellt die p-q-Formel des Erfolgs dar. Seinen Schwerpunkt lässt Persico bewusst offen, lässt aber durchscheinen, dass er auch etwas ausgefallenere Themen anschneiden wird. Als Beispiel nennt er diesbezüglich seine Leidenschaft für den japanischen Fußball, die er nicht wird verheimlichen können. Aber auch der einheimische Fußball in der Bundesrepublik wird nicht zu kurz kommen. Als bekennender Lokalpatriot will er HBSC zum Titel schreiben. In Liga zwo wird er als Pseudopunk und Salonsozialist natürlich die braun-weißen Farben des FC St. Pauli hochhalten.

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