Neues von Volker

Nachdem vor zwei Monaten der Rauswurf von Volker Finke schon so gut wie sicher war, schaffte der Kulttrainer nach 8 Pflichtspielniederlagen doch noch die Wende und konnte mit seinen Urawa Red Diamonds am 25. Spieltag wieder einen Sieg verbuchen. Nach zuletzt 12 Punkten aus 5 Spielen keimte sogar wieder Hoffnung, dass etwas nach oben in der Tabelle gehen könnte. Am Wochenende stand nun aber das Lokalderby gegen Omiya Ardija an, dass mit einer 0:3-Heimniederlage endete. Bitter für die Reds und Finke, der nun wieder stark in Bedrängnis ist. Nach dieser Niederlage steht wohl endgültig fest, dass für Urawa die Saison im grauen Mittelmaß enden kann.

An der Tabellenspitze haben die Kashima Antlers ihre Tabellenführung verspielt und wurden von Kawasaki Frontale überholt. Bei noch vier ausstehenden Spielen trennt die beiden Teams aber nur ein Punkt. Außerdem sind noch ein paar andere Teams in Schlagweite.

Das eigentliche Highlight der letzten Zeit in der J-League war aber unbestritten der Volleyknallschuß von Dragan Stojkovic, dem Trainer von Nagoya, der den Ball auf spektakuläre Weise wieder ins Spielfeld beförderte. Die Spaßbremse von Schiri schickte ihn als Lohn auf die Tribüne. Die Action beginnt bei 0:15.

Autor: Franco Persico

Persico ist als gebürtiger Gaucho der geborene Dribbelkünstler. In jungen Jahren zog es ihn allerdings schon nach Europa, genauer nach Berlin-Neukölln, den Bezirk der Reichen und Schönen. Da auf ihn aber zunächst nur letzteres zutraf, heuerte er als Wasserträger in der Bezirksliga an und wurde dort umgehend Publikumsliebling und Stammgast im Vereinsheim. Es folgte ein dramatischer Aufstieg und Franco ist seitdem in den großen internationalen Stadien zu Hause. Auf dem Höhepunkt der Karriere folgte aber dann das Aus, vor allem wegen “Rücken” und “Knie”. Sein Expertenstatus in allen Lebenslagen sorgt nun dafür, dass Persico der geneigten Öffentlichkeit nicht den Rücken zudreht, sondern mit offenen Armen auf sie zugeht, und zwar mit einem Engagement bei der Mauertaktik. Als er hörte, dass auch Fränk und Jürgen mit an Bord sind, fiel die Entscheidung alles andere als schwer. Dieses Dreieck stellt die p-q-Formel des Erfolgs dar. Seinen Schwerpunkt lässt Persico bewusst offen, lässt aber durchscheinen, dass er auch etwas ausgefallenere Themen anschneiden wird. Als Beispiel nennt er diesbezüglich seine Leidenschaft für den japanischen Fußball, die er nicht wird verheimlichen können. Aber auch der einheimische Fußball in der Bundesrepublik wird nicht zu kurz kommen. Als bekennender Lokalpatriot will er HBSC zum Titel schreiben. In Liga zwo wird er als Pseudopunk und Salonsozialist natürlich die braun-weißen Farben des FC St. Pauli hochhalten.

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