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Gummigranulat des Grauens

7. Oktober 2009 · Franco Persico · 1 Kommentar ·

Fußballidylle
Fußballidylle

Sie nennen es Kunstrasen. Ist es aber nicht eher Teil einer großangelegten Verschwörung? Oder zumindest einer kleinen? Mauertaktik nimmt die Tücken von Plaste & Elaste unter die Lupe.

Erinnern wir uns doch zunächst an das letzte große Spiel im Luschniki-Stadion, das Champions-League-Finale 2008. Dieses Spiel taugt wenig als Negativbeispiel, da extra für das Spiel zwischen ManU und Chelsea ein Naturrasen über den üblichen Belag gelegt wurde. Aber wirklich überall? Verschwörungstheoretiker haben längst herausgefunden, dass im Elfmeterschießen John Terry auf einem Stück Gummigranulat ausgerutscht ist. Bekanntlich ging sein Grätschschuß an den Pfosten und der Titel für Chelsea verloren. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass im Luschniki-Stadion auch das Finale der Eishockey-Weltmeisterschaft 1957 stattfand.

Auch nicht vergessen werden darf der Tierschutz. So sind doch viele Rasenplätze Heimat des Talpa europaea, des europäischen Maulwurfs. Was sollen die putzigen Tunnelbauer denn tun, wenn ihnen auf einmal Beton den Weg ins Freie bzw. auf den Platz versperrt? Ganz schön fies wäre das. Und bei der richtigen Platzierung von Maulwurfshügeln auf dem Platz muss man sich nicht wieder auf die unsichere Methode einer Papierkugel verlassen, wenn man eine Ecke braucht. Auch ist zu bedenken, dass mit der zunehmenden Verbreitung von Kunstrasen die Weidemöglichkeiten für Schafe und Kühe zurückgedrängt werden. Und mit den Milchbauern will sich sicher auch die UEFA nicht anlegen.

Ebenfalls muss man sich die Frage stellen, warum man mit dem Kunstrasen und den entsprechenden FIFA-Regularien à la „FIFA RECOMMENDED 2 STAR“ lediglich einen besseren Rasenplatz schaffen will. Ein inkonsequenter Ansatz, der die Möglichkeiten der Kunstfaser nicht erkennt. So würde doch für Spannung sorgen, wenn man bei einer Grätsche schon einmal leichte Verbrennungen in Kauf nehmen müsste. Eigentlich auch albern, man müsste komplett zurück zu den Wurzeln. Daher fordere ich hiermit das Champions-League-Finale 2011 auf (grobem) Schotter auszutragen. Warum soll sich ein Profi nicht die Knie aufschlagen? In diesem Sinne: Es lebe der Sport!

(Bild: flickr.com / leo.laempel unter creative commons)

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Kategorie: Nationales Interesse

1 Kommentar

  • 1 Ritschie Kampuntschinski // 7. Okt 2009 um 14:55 Uhr

    Schotter a.k.a Schlacke a.k.a Rotgrant(Franken) a.k.a. Roter Erde…Das wärs

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