Das Imperium schlägt zurück

8. Spieltag beim Mauertaktik-Tippspiel. Die Mauertaktik-Redaktion macht mächtig Boden gut. Bleiben die Preise in den eigenen Reihen?

Fränck von Schleck war bislang eher durch inkonsistentes Tippen und wenige Punkte aufgefallen. Wo Favoritensiege angebracht gewesen wären, setzte der Verschwörungstheoretiker auf die Außenseiter, wo Heimsiege sicher waren wie der Senf auf der Stadionwurst, hielt es der Mauertaktik-Redakteur für angebracht, 4:0-Auswärtserfolge zu prophezeien. Resultat: Platz 14 in der Gesamtwertung. Mit seinem fulminanten Tagessieg am Wochenende zauberte sich der neugeborene Fußball-Seher auf Rang 4 der Gesamtwertung.

Beeindruckend auch die 11 Punkte des zweiten Mauertaktik-Drittels Jürgen H. Nuta. Der Dauer-Urlauber zeichnete seine Tipps mangels Technikanbindung in den Sand montenegrinischer Strände und schickte uns die Polaroid-Fotos. Ein patentes Verfahren – 7 aus 9 – die Gesamtführung ist errungen! Der bisherige Spitzenreiter jhonny wurde auf den zweiten Platz verdrängt. Ebenfalls stark verbessert Stuttgart-Hool Wasendiego mit nun 21 Punkten auf Platz 5. Franco Persico zementierte derweil seinen elften Tabellenplatz, bleibt aber in Schlagdistanz. Äußerst gefährlich, der Mann.

Aber was ist bloß mit briegel los? Es scheint, als habe die Lautrer Dampfwalze keinen Druck mehr auf dem Kessel. Kein Wunder bei dieser Einstellung, dass der passionierte Sprinter anno 86 Burruchaga nicht mehr erreichte. Auf geht’s briegel, kämpfen und siegen!

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

1 Gedanke zu „Das Imperium schlägt zurück“

  1. hatte ne kreative pause und mit burchert kopfbälle geübt. bin jetzt zurück und voller tatendrang. krieg euch noch alle.

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