Der Knecht hat recht

horserace

Tippspiel, 7. Spieltag. Die ultimative Auswertung mit Erdrutschverlusten, Kleinstkoalitionen und einem strahlenden Sieger.

Die Sonnenblenden gehen diesmal an… Rupknecht. Nachdem dieser das sonst überparteiliche Tippspiel-Gremium mit einem Reisigbündel bedroht hatte, wurde ihm der Tagessieg mit 8 Punkten zugestanden. Beeindruckend die Tippkonstanz von Santas Adjutanten – 6 aus 9, das gibt im Wettbüro ganz ordentliche Quoten. Hier bei uns immerhin zwei ordentliche Hertha-Krisenausblenden. Glückwunsch!

In der Gesamtwertung gibt es einen neuen Führenden. Jhonny, der afrikanische Braumeister, liegt mit nun 20 Zählern in Front. Dicht auf den Fersen ist ihm der bisherige Spitzenreiter Wassermelonenmann. Der traurige BVB-Hool Feivelinho springt von 6 auf 3, da er solide 6 Punkte eingesackt hat – ebenso wie inchster und Schleck, der damit einen ersten Schritt in Richtung Konsolidierung tat. Die rote Laterne hat nach wie vor FCK-Legende briegel inne, der seine Tipps offenbar im Bundesliga-Spielplan von 1981/82 einträgt und sich in Zukunft vielleicht nicht selbst durch halbseidene Trümmertipps aus dem Konzept bringen sollte.

Es bleibt also spannend, bleiben Sie dran, tippen Sie mit! Bald winken noch weitere Sonderpreise! Und am Ende winkt der Bademantel…

Der Gesamtstand:

1. (2.)    jhonny    20
2. (1.)    Wassermelonenmann    19
3. (6.)    Feivelinho    17
4. (3.)    interhans    16
4. (4.)    sacto    16
4. (5.)    Jürgen H. Nuta    16

Bild: Flickr / eyesplash

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.