Mit Schirm, Charme und Melone

Das Mauertaktik-Tippspiel ist im Volk beliebter als Merkel und Steinmeier zusammen. Rund 100 Prozent der Teilnehmer haben teilgenommen. Hier die Ergebnisse vom Wochenende.

Am Samstag meldete sich der Freizeit-Hool noch per Fax aus der Beugehaft dem Gästeblock am Mainzer Bruchweg. Zwei Tage nach der schmerzvollen Niederlage der Berliner Hertha bei Mainz 05 ist die Wassermelone on top of the Fußballwelt. Sechs Punkte fuhr der H2O-Liebhaber noch am Samstag Abend und im Verlaufe des Sonntags ein – zwei Dreiern sei’s gedankt (eine genaue Auflistung aller Spielpunkte findet sich auf der Tippspiel-Seite unter „Matrix“). Insgesamt acht Zähler machen den WMM derzeit zum Spitzenreiter – als Belohnung und Entschädigung für die vergebliche Auswärtsmüh‘ gibt es zwei geile Hertha-Sonnenblenden.

Die Mauertaktik-Ehre wird von Erdbeerflip-Fan Franco Persico hochgehalten. Er erzielte am Wochenende 7 Punkte – und damit nur einen weniger als die weitgereiste Netzmelone. Das gleiche Ergebnis fuhr Edelblogger Interhans (www.interhans.de) ein. Der fußballbegeisterte Werbefachmann hat damit ebenfalls noch alle Chancen auf den Gesamtsieg. Während Jürgen H. Nuta (5 Pkt.) noch rechnerisch an der Tabellenspitze kratzt, heißt es für den dritten Mauertaktierer bereits: Willkommen im Abstiegsstrudel. Dafür sorgten lahme Tipps wie das 0:0 zwischen Köln und Schalke. Immerhin: Wie alle anderen Tipper hatte von Schleck  (insg. 3 Pünktchen) den Bremern durchaus einen Dreier zugetraut. Nunja. Immerhin ist Schleck in prominenter Gesellschaft, hat doch Osna-Legende Joe Enochs (siehe auch: „Geboren um Fußball zu spielen“) auch nicht mehr als 3 magere Zähler gesammelt.

Stand nach dem 1. Tippspieltag:

1. Wassermelonenmann 8
2. Franco Persico 7
2. interhans 7
4. Wasendiego 6
4. R.K 6
4. inchster 6
4. jhonny 6

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

1 Gedanke zu „Mit Schirm, Charme und Melone“

  1. Ich wusste, dass mich mein Tipp in Hamburg um den Tagessieg bringen würde. Aber was soll ich machen? Etwa gegen den eigenen Club wetten? Niemals!

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