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Kreuzzug gegen den Fußball!

20. August 2009 · Fränck von Schleck · 1 Kommentar ·

Als sich vor wenigen Wochen die Muslime in Deutschland vom FC Schalke 04 distanzierten, zog sich noch breite Zustimmung durch die deutsche Fanszene. Jetzt machen auch die Christen gegen den Fußball mobil! Eine, Achtung: Ikone! des deutschen Ballsports ist zum Ziel von harscher Kritik aus Reihen der evangelischen Kirche geworden. Der 1. FCK wirbt derzeit auf einer Internetpräsenz mit dem Slogan “Betze Unser” für den Dauerkartenverkauf. Seit Veröffentlichung der blasphemischsten Worte seit “Jehova, Jehova!” in Leben des Brian läuft das Sorgenfon beim evangelischen Dekenat in K-Town heiß. Aufgebrachte Turbo-Christen konnten nach Medienberichten von einer Erstürmung des Betzenbergs gerade noch abgehalten werden. Auf der SWR-Onlineseite gibt man sich dagegen lässig: Von Gotteslästerung könne keine Rede sein – religiöse Metaphern seien im Fußball gang und gäbe. Man denke nur an die berühmte “Hand Gottes”. Darüber habe sich ja schließlich auch niemand aufgeregt…

Dennoch muss man sich angesichts dieser irritierenden Entwicklungen fragen: Was kommt als nächstes? Eine Indizierung von Big-Brother-Zlatkos klassischem Chartstürmer “Ich vermiss dich wie die Hölle” scheint zumindest nicht ausgeschlossen.

Zum Abschluss noch einmal zum Mitsummen die prophetischen Zeilen aus dem Schalker Vereinslied. Wenn Mohammed tatsächlich Schalke erfunden hat – wer ist dann für den FC Bayern verantwortlich? Um Anregungen wird gebeten…

„Mohammed war ein Prophet, / Der vom Fußball spielen nichts versteht. / Doch aus all der schönen Farbenpracht, ja Farbenpracht, / Hat er sich das Blau und Weiße ausgedacht.“

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Kategorie: Kurz notiert

1 Kommentar

  • 1 Feivleinho // 20. Aug 2009 um 10:41 Uhr

    vielleicht sollte einer Mal dazu die Macher der BistumsLiga in Berlin befragen – vielleicht haben die ja die (Ab)Solution in ihrer Satzung stehen;)

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