Kreuzzug gegen den Fußball!

Als sich vor wenigen Wochen die Muslime in Deutschland vom FC Schalke 04 distanzierten, zog sich noch breite Zustimmung durch die deutsche Fanszene. Jetzt machen auch die Christen gegen den Fußball mobil! Eine, Achtung: Ikone! des deutschen Ballsports ist zum Ziel von harscher Kritik aus Reihen der evangelischen Kirche geworden. Der 1. FCK wirbt derzeit auf einer Internetpräsenz mit dem Slogan „Betze Unser“ für den Dauerkartenverkauf. Seit Veröffentlichung der blasphemischsten Worte seit „Jehova, Jehova!“ in Leben des Brian läuft das Sorgenfon beim evangelischen Dekenat in K-Town heiß. Aufgebrachte Turbo-Christen konnten nach Medienberichten von einer Erstürmung des Betzenbergs gerade noch abgehalten werden. Auf der SWR-Onlineseite gibt man sich dagegen lässig: Von Gotteslästerung könne keine Rede sein – religiöse Metaphern seien im Fußball gang und gäbe. Man denke nur an die berühmte „Hand Gottes“. Darüber habe sich ja schließlich auch niemand aufgeregt…

Dennoch muss man sich angesichts dieser irritierenden Entwicklungen fragen: Was kommt als nächstes? Eine Indizierung von Big-Brother-Zlatkos klassischem Chartstürmer „Ich vermiss dich wie die Hölle“ scheint zumindest nicht ausgeschlossen.

Zum Abschluss noch einmal zum Mitsummen die prophetischen Zeilen aus dem Schalker Vereinslied. Wenn Mohammed tatsächlich Schalke erfunden hat – wer ist dann für den FC Bayern verantwortlich? Um Anregungen wird gebeten…

„Mohammed war ein Prophet, / Der vom Fußball spielen nichts versteht. / Doch aus all der schönen Farbenpracht, ja Farbenpracht, / Hat er sich das Blau und Weiße ausgedacht.“

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

1 Gedanke zu „Kreuzzug gegen den Fußball!“

  1. vielleicht sollte einer Mal dazu die Macher der BistumsLiga in Berlin befragen – vielleicht haben die ja die (Ab)Solution in ihrer Satzung stehen;)

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