Bochums kunterbunte Erdbeerwelt

Sie haben es wieder getan! Rund 10 Jahre nach dem legendären Regenbogen-Trikot, in dem weiland Maurizino Gaudino, Peter Peschel und Torsten Kracht über das Geläuf hüpften, macht der VfL Bochum wieder mit seinen Trikots Schlagzeilen. Während das Heimtrikot noch zum inoffiziellen Trikot-Meister gekürt wurde, nun am Sonntag die schlimme Augen-Grätsche:  In Tyson-Gay-Gedenk-Rosa versuchte man die Schalker Arena zu stürmen. Selbst auf der eigenen Seite wurde nun die „adrette“ Spiekleidung zum Thema. Fazit: Trikots in „pink-purple-magenta“ haben zwar das Potential zum Kultlappen, sind auf Dauer aber höchstens in Palermo tragbar.

Wir haben da natürlich einen Vorschlag für die Bochumer Fans: Einfach den Schwarz-Weiß-Fernseher wieder rauskramen und die Sportschau wieder genießen!

Autor: Franco Persico

Persico ist als gebürtiger Gaucho der geborene Dribbelkünstler. In jungen Jahren zog es ihn allerdings schon nach Europa, genauer nach Berlin-Neukölln, den Bezirk der Reichen und Schönen. Da auf ihn aber zunächst nur letzteres zutraf, heuerte er als Wasserträger in der Bezirksliga an und wurde dort umgehend Publikumsliebling und Stammgast im Vereinsheim. Es folgte ein dramatischer Aufstieg und Franco ist seitdem in den großen internationalen Stadien zu Hause. Auf dem Höhepunkt der Karriere folgte aber dann das Aus, vor allem wegen “Rücken” und “Knie”. Sein Expertenstatus in allen Lebenslagen sorgt nun dafür, dass Persico der geneigten Öffentlichkeit nicht den Rücken zudreht, sondern mit offenen Armen auf sie zugeht, und zwar mit einem Engagement bei der Mauertaktik. Als er hörte, dass auch Fränk und Jürgen mit an Bord sind, fiel die Entscheidung alles andere als schwer. Dieses Dreieck stellt die p-q-Formel des Erfolgs dar. Seinen Schwerpunkt lässt Persico bewusst offen, lässt aber durchscheinen, dass er auch etwas ausgefallenere Themen anschneiden wird. Als Beispiel nennt er diesbezüglich seine Leidenschaft für den japanischen Fußball, die er nicht wird verheimlichen können. Aber auch der einheimische Fußball in der Bundesrepublik wird nicht zu kurz kommen. Als bekennender Lokalpatriot will er HBSC zum Titel schreiben. In Liga zwo wird er als Pseudopunk und Salonsozialist natürlich die braun-weißen Farben des FC St. Pauli hochhalten.

2 Gedanken zu „Bochums kunterbunte Erdbeerwelt“

  1. Mit den Trikotsponsoren haben sie in Bochum echt den Vogel abgeschossen. kik war ja schon sehr fies. Und jetzt mehr brutto vom netto. Man stelle sich die Trikots mal mit dem alten (?!) „Plus“-Logo vor …

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