
TOOOR in Trier!
Das große Favoritensterben blieb, wie in der Mauertaktikpokalvorschau schon vermutet, in der ersten Runde aus. Lediglich zwei Bundesligisten mussten (bislang) die Segel streichen. Die Herthaner konnten in der Overtime noch die Verhältnisse zurechtrücken. Von den meisten Kleinstvereinen müssen wir uns nach nur einer Runde verabschieden. Damit ist es bittere Gewissheit: Keine Europa-League in Neckarelz!
Am Freitag stolperte Vorjahreshalbfinalist Mainz bereits in der Stadt der Sieben Türme. Die Rheinhessen setzten ihren Nachmittagsspaziergang auf dem Spielfeld an der Lohmühle fort und bekamen in der zweiten Halbzeit dann die Quittung dafür. Der VfB Lübeck drehte das Spiel und siegte sensationell mit 2:1 n.V. Man tritt den Lübeckern wohl nicht zu nah, wenn man behauptet, dass der Verein sich nicht in seiner absoluten Blütezeit befindet. Größter Vereinserfolg ist der Halbfinaleinzug im Pokal 03/04. Damals mit klangvollen Namen wie Sven Boy, Martin Groth oder Ferydoon Zandi. Aber nun haben Nico Schrum & Co. ja die Chance, diesen Rekord zu verbessern.
Die Sensation denkbar knapp verpasst hat Wormatia Worms. Die Nibelungenstädter mit dem klangvollen Namen waren 119 Minuten gegen Greuther Fürth ebenbürtig, wenn nicht sogar die bessere Mannschaft. Dann sorgte doch Allagui mit seinem Buzzerbeater für den Favoritensieg. Dabei stehen die Greuther ja in der Tradition des Pokalschrecks TSV Vestenbergsgreuth, deren Fußballer 1996 der SpVgg Fürth beitraten. Doch die Kraft der Bayern-Bezwinger scheint nicht auf die Kleeblätter abgefärbt zu haben. Der letzte große Erfolg der Fürther ist der Gewinn des Hallen-Masters 2000. Seitdem ist im Playmobil-Stadion die Liga 2 zwar dauerhaft im Angebot, aber es fehlen doch etwas die Highlights. In der Liga wird man mit 95%-iger Wahrscheinlichkeit auf Platz 4 bis 6 landen, da wäre ein Knaller in der nächsten Pokalrunde doch schön. Und vielleicht kann man dann an alte Traditionen anknüpfen…
Am gestrigen Sonntag verabschiedete sich dann auch Hannover 96 mit einem 1:3 an der Mosel gegen Eintracht Trier. Übungsleiter der Trierer ist kein geringerer als “Super-Mario” Basler. Sein Gegenspieler, der Wario sozusagen, war Dieter Hecking, der sich nach der ersten Halbzeit auf Grund einer 1:0-Führung noch in Sicherheit wähnen konnte. In der zweiten Halbzeit sorgte dann aber Martin Wagner für den Ausgleich. Dabei handelt es sich nicht etwa um den bulligen Mannschaftskameraden Baslers vergangener Tage, der Kaiserslautern 1996 zum Titel schoss. Ist dann wahrscheinlich ein Künstlername zu dessen Ehren. Kurz darauf fiel dann das 2:1 für Trier durch Kapitän Cinar, Senesie entschied die Partie mit seinem 3:1. Game over für die „Roten“. Für die anderen Teams beginnt am 22. September Level 2.
(Bild: flickr.com / areta)
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5 Kommentare
1 Wassermelonenmann // 3. Aug 2009 um 15:26 Uhr
Der Depp hat keinen Trainer mehr… Helau
2 Fränck von Schleck // 3. Aug 2009 um 16:41 Uhr
Jou, die Pfalz jubelt. Mainz macht den Frontzeck mit Andersen…
“Karnevalsverein, Karnevalsverein…”
3 Ritschie Kampuntschinski // 3. Aug 2009 um 17:36 Uhr
Ich sach nur Mainz isn Drecksloch
4 Wassermelonenmann // 3. Aug 2009 um 22:13 Uhr
@JOJO: Man munkelt was von Tippspiel?! Wäre dabei. Geht da was?
5 Fränck von Schleck // 4. Aug 2009 um 6:32 Uhr
Abwarten. Muss das erst ausloten. Zeit bis zum 1. Spieltag ist knapp. Aber ja, ist angedacht.
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