Tröten verboten! (Neues von der Vuvu-Front)

Schwerer Rückschlag für die afrikanische Nervtröte Vuvuzela. Nach ihrem internationalen Durchbruch beim Confed Cup im Juni (Mauertaktik berichtete) wurde nun das Deutschland-Debüt des länglichen Hassobjekts verhindert. Eine Kölner Werbeagentur wollte eine Horde von 10.000 Vuvuzelas direkt aus Südafrika importieren, um sie beim Einstand von Rückkehrer Lukas Podolski an ebensoviele Fans zu verteilen. FC-Manager Michael Meier platzte beim Gedanken an den Lärm im Stadion die Hutschnur – er verbot den Einsatz der eintönigen Blasinstrumente umgehend mit Verweis auf das Hausrecht. Der „Verband deutscher Vuvuzela-Gegner“ (VVG) zeigte sich hocherfreut: „Ein wichtiges Signal gegen dieses Scheißgetröte.“

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

2 Gedanken zu „Tröten verboten! (Neues von der Vuvu-Front)“

  1. Eigentlich schade, denn mann(!) könnte den Jürgenschen Gassenhauer Lu-Lu-Lu Lukas Podolski ganz einfach umdichten in Vu-Vu-Vu… etc. pp.

  2. das in der Tat schade – aber noch ist ja nicht aller Tage Ende

    erlaubt sind die Dinger ja offentsichlich schon – also zumindest aus Sicht des TÜVs
    sprich: es gibt dann ja noch genügend andere Orte, an denen Mann dem Namen der Vuvuzela („Township-Slang für „jemanden in Musik duschen“) alle Ehre machen könnte
    zum Beispiel vor dem Stadion – bei FanBlockaden der Busse… vor den MannschaftsHotels der Spieler oder (UND DAS GEFÄLLT MIR AM BESTEN) vor den Zentralen von UEFA, FIFA und DFB – denen gehört eh mal der Marsch geblasen:)

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