Die fünf Topspieler der Saison

Sie sind der Meinung, das war - SPITZE!
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Die Saison ist beendet. Mauertaktik gratuliert dem neuen Deutschen Meister aus Wolfsburg. Die Mannschaft aus Niedersachsen beeindruckte mit souveränen Siegen, man erinnere sich nur an das 5:1 gegen die Bayern oder das entscheidende Spiel am Samstag gegen Bremen. Aber auch einige Einzelspieler prägten diese Saison. Mauertaktik präsentiert die Top 5!

Marcelinho: Der Spielführer der Wolfsburger in der letzten Saison machte sie in diesem Jahr zum Meister. Und das nicht etwa mit seinem Ballspiel auf den einschlägigen Plätzen der Bundesliga, sondern mit einem gekonnten Abgang vor der Saison. 4 Tage vor dem ersten Punktspiel erfolgte der spontane Wechsel zu Flamengo. Alles für die Mannschaft!

Mario Eggimann: Der Schweizer wechselte vor der Saison vom KSC zu Hannover 96. Der Ertrag: Abstieg für den KSC und ein Platz auf der Ersatzbank in der AWD-Arena. Der gelungenen Saison setzte „Egge“ am 34. Spieltag dann die Krone auf: Erst trifft er nach 2 gespielten Minuten ins eigene Netz und entschärft dann noch in der ersten Halbzeit den eigenen Torwart mit einem Tritt gegen den Kopf. Buster Keaton wäre neidisch.

Marko Pantelic: Das Berliner Fußballmärchen hielt auch für Rapunzel kein Happy-End bereit. Der Fußballgott verlässt Berlin ohne seine Hertha vorher zum Titel geballert zu haben. Dabei hat die Geschichte von Pante in dieser Saison durchaus Stoff hervorgebracht, der was für Hollywood wäre. Die Diva wird erst vom Trainer verstoßen und kehrt dann nach Versöhnung im entscheidenden Spiel zurück. Ergebnis: 0:4 in Karlsruhe. Für Hollywood ist das leider nicht geeignet, vielleicht aber was für einen französischen Undergroundfilm.

Robert Tesche: Was hat Bielefeld nicht alles versucht um das Ruder noch rumzureißen. Frontzeck wird rausgeschmissen, Berger wird herbeigerufen (112). Robert Tesche hatte da aber genauso wie sein Team bereits eine ganze Saison zwischen Schatten und Dunkelheit hinter sich. Über 29 Tore in der gesamten Spielzeit lachen sich seit Samstag sogar die Karlsruher schlapp. Tesche rangiert übrigens mit seinen zwei Treffern auf Platz 3 der teaminternen Torschützenliste. Ein Mann für Jogi?

Boubacar Sanogo: Der Herbstmeister aus Hoffenheim trug im Januar Trauer ob des Kreuzbandrisses bei Knipser Ibisevic. Aber man hatte wenig später schon die passende Antwort parat: Boubacar „Bobbycar“ Sanogo wurde ausgeliehen. Der Alt-Bremer führte sich auch gleich glänzend mit einem Tor in seinem ersten Spiel ein. Dann klappte aber nicht mehr viel. Bis zum Saisonende blieb er ein zweites Tor schuldig. Mit einer Chancenverwertung, die teilweise zwischen gruselig und frech anzusiedeln war, trug er seinen Teil zum Hoffenheimer Absturz bei. Mit Hoffe wird es dann nächste Saison wohl wieder aufwärts gehen – dann aber leider ohne Sanogo.

(Bild: flickr.com / manu_el_o_matic! unter creative commons)

Autor: Franco Persico

Persico ist als gebürtiger Gaucho der geborene Dribbelkünstler. In jungen Jahren zog es ihn allerdings schon nach Europa, genauer nach Berlin-Neukölln, den Bezirk der Reichen und Schönen. Da auf ihn aber zunächst nur letzteres zutraf, heuerte er als Wasserträger in der Bezirksliga an und wurde dort umgehend Publikumsliebling und Stammgast im Vereinsheim. Es folgte ein dramatischer Aufstieg und Franco ist seitdem in den großen internationalen Stadien zu Hause. Auf dem Höhepunkt der Karriere folgte aber dann das Aus, vor allem wegen “Rücken” und “Knie”. Sein Expertenstatus in allen Lebenslagen sorgt nun dafür, dass Persico der geneigten Öffentlichkeit nicht den Rücken zudreht, sondern mit offenen Armen auf sie zugeht, und zwar mit einem Engagement bei der Mauertaktik. Als er hörte, dass auch Fränk und Jürgen mit an Bord sind, fiel die Entscheidung alles andere als schwer. Dieses Dreieck stellt die p-q-Formel des Erfolgs dar. Seinen Schwerpunkt lässt Persico bewusst offen, lässt aber durchscheinen, dass er auch etwas ausgefallenere Themen anschneiden wird. Als Beispiel nennt er diesbezüglich seine Leidenschaft für den japanischen Fußball, die er nicht wird verheimlichen können. Aber auch der einheimische Fußball in der Bundesrepublik wird nicht zu kurz kommen. Als bekennender Lokalpatriot will er HBSC zum Titel schreiben. In Liga zwo wird er als Pseudopunk und Salonsozialist natürlich die braun-weißen Farben des FC St. Pauli hochhalten.

2 Gedanken zu „Die fünf Topspieler der Saison“

  1. :)
    Pantelic kehrte schon sehr viel früher zurück und war auch noch dabei, als alles noch ganz rosig aussah. Für Hollywood ist die Geschichte daher eher ungeeignet…. :>

  2. Das stimmt. Pante hätte eigentlich erst zum Schalkespiel zurückkehren dürfen für die richtig schnulzige Story. Aber vielleicht kann Wim Wenders ja was mit der Geschichte anfangen … 😉

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