Staatspräsident eingepennt!

da kann man zwischendurch schon mal powernappen
Da kann man zwischendurch schon mal powernappen...

Ein absolut kurioses Pokalfinale in Griechenland! Olympiakos Piräus ist griechischer Pokalsieger! Auf den ersten Blick klingt das wenig spektakulär, schließlich beherrscht das Team aus der Hafenstadt seit Jahren das Geschehen im hellenischen Fußball. Die Genese des jüngsten Triumphes unterscheidet sich dann aber doch etwas von den üblichen Endspielen. Erster Aufreger kurz vor Schluss: Gegner AEK Athen geht mit 3:2 in Führung. Aber kein Problem für Olympiakos: in der Nachspielzeit schafft man das 3:3. 2 x 15 Minuten und zwei Platzverweise später steht es dann 4:4. Aber das war erst der Aufgalopp zum wahren Highlight des Abends: ein Elfmeterschießen epischen Ausmaßes. Erst der 34. Elfmeter bringt die Entscheidung. Dabei hätte bereits der fünfte Schütze, Olympiakos-Legende Djordevic in seinem letzten Spiel, alles klar machen können. Aber AEK-Keeper Saja verhindert die „schnelle“ Entscheidung. So treten also insgesamt 34 Schützen an. Und am Ende ist es Torwartroutinier Nikopolidis, der das Ding klarmacht. Alles wie gehabt: Mit rechts – flach ins linke Eck. Zum Video!

(Bild: flickr.com / eriwst unter creative commons)

Autor: Franco Persico

Persico ist als gebürtiger Gaucho der geborene Dribbelkünstler. In jungen Jahren zog es ihn allerdings schon nach Europa, genauer nach Berlin-Neukölln, den Bezirk der Reichen und Schönen. Da auf ihn aber zunächst nur letzteres zutraf, heuerte er als Wasserträger in der Bezirksliga an und wurde dort umgehend Publikumsliebling und Stammgast im Vereinsheim. Es folgte ein dramatischer Aufstieg und Franco ist seitdem in den großen internationalen Stadien zu Hause. Auf dem Höhepunkt der Karriere folgte aber dann das Aus, vor allem wegen “Rücken” und “Knie”. Sein Expertenstatus in allen Lebenslagen sorgt nun dafür, dass Persico der geneigten Öffentlichkeit nicht den Rücken zudreht, sondern mit offenen Armen auf sie zugeht, und zwar mit einem Engagement bei der Mauertaktik. Als er hörte, dass auch Fränk und Jürgen mit an Bord sind, fiel die Entscheidung alles andere als schwer. Dieses Dreieck stellt die p-q-Formel des Erfolgs dar. Seinen Schwerpunkt lässt Persico bewusst offen, lässt aber durchscheinen, dass er auch etwas ausgefallenere Themen anschneiden wird. Als Beispiel nennt er diesbezüglich seine Leidenschaft für den japanischen Fußball, die er nicht wird verheimlichen können. Aber auch der einheimische Fußball in der Bundesrepublik wird nicht zu kurz kommen. Als bekennender Lokalpatriot will er HBSC zum Titel schreiben. In Liga zwo wird er als Pseudopunk und Salonsozialist natürlich die braun-weißen Farben des FC St. Pauli hochhalten.