Frecher denn je: Prügelprinz schlägt wieder zu!

Der Tatort im Millennium Stadium
Der Tatort im Millennium Stadium

Wieder einmal leistet Mauertaktik, das „Chromjuwel“ des Investigativjournalismus, exklusive Aufklärung. Klatschreporter Jürgen H. Nuta verband einen lange geplanten walisischen Pub-Marathon mit einem Besuch des gestrigen Länderspiels und erspähte mit leicht geröteten Luchsaugen im Millennium Stadium das Unglaubliche: The Return of the Prügelprinz!

Lukas P. (Nummer 10, Spitzname „Prinz Peng“) ließ den meckernden Michi B. (#13, „The Runner-Up“) seine rechte Klebe riechen (Resultat: Uhu-Restbestände) und trollte sich dann flugs auf die Bank. Der solcherart düpierte Käptn B. zeigte sich in mehrfacher Hinsicht vor den Kopf gestoßen. Augenzeuge Jürgen H. Nuta ist sich sicher: „Ich habe ihm tief in die Augen geschaut – und sah Angst; nackte, jammervolle Angst!“

Prinz Peng ließ es derweil als Einziger richtig krachen und reaktivierte Reflexe, die ihm einst in Zollstock am Autoscooter den Namen „Prinz Eisenschmerz“ einbrachten. Unser Mann in Cardiff bezichtigte den jungen Wilden (erst 62 Länderspiele!) darüber hinaus weiterer Sünden: „Geraucht hat er auch!“, so Nuta faktensicher.

Deutschlands liebster Vize-Michi ließ die Angelegenheit auf dem Platz von seinen großen (Erklär-Per) und kleinen (Wusel-Phil) Adjutanten regeln. Und schoss nach dem Abpfiff verbal zurück. „Da muss man aufpassen“, ließ der Mann mit der schwarz-rot-goldenen Binde verlauten und deutete auf dem Weg in die Kabine noch an, er kenne da ein paar Leute aus seiner sächsischen Heimat, die sich freuen würden, 19 Jahre Nachwendefrust mal ausleben zu dürfen…

Es brodelt und brutzelt, knistert und kracht also in dieser deutschen Elf. What’s next? Stay tuned…

(Bild: Flickr / mugley)

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

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