Deutschland gegen Norwegen – 10 böswillige Beobachtungen

  1. Trochowski ist Litti in schlecht.
  2. Ballack antizipiert seine Großeinblendungen auf der Videowand und schaut dann immer ganz emsig.
  3. Gomez ist in EM-Form.
  4. Schmerzlich vermisst: Bela Rethy. Der hätte sicher mindestens 1-2 grimmepreisverdächtige Kalauer der Machart „Da hat Westermann den Braaten gerochen“ abgesondert.
  5. Bei Spielen, die Tom Bartels kommentiert, wartet man dagegen 90 Minuten darauf, dass starker Schneefall einsetzt und Martin Schmitt vom Stadiondach mit perfektem Telemark in den Mittelkreis springt.
  6. Real und grimmepreisverdächtig Netzers Spruch in der Halbzeit: „Es liegt immer am Gegner.“
  7. Kaum einer hat’s gemerkt: Norwegens Helstad hat vor zwei Wochen gegen Deutschland noch am Kreis gespielt.
  8. Glückwunsch an Andi Beck. Der jüngste Wimbledonsieger aller Zeiten ist nun auch mit dem großen Ball erfolgreich.
  9. DFB-Maskottchen Paule ist noch dämlicher als es Goleo jemals war.
  10. Deutschland – Norwegen 0:1.

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

2 Gedanken zu „Deutschland gegen Norwegen – 10 böswillige Beobachtungen“

  1. Kann man Tom Bartels nicht zum Großen Preis von Aachen versetzen ? (nichts persönliches gegen die Springreiter)!
    Der Mann ist ja emotions- (und ahnungslos) wie eine Eisenbahnschwelle. Wenn ein Team kurz vor Schluss zurückliegt und öffnet, ist es normal, dass sich Konterchancen für die gegnerische Mannschaft ergeben. Diese Binsenweisheit ist wohl 99.9% aller Fußballinteressierten bekannt (außer Tom Bartels). Aber ich glaube für ihn ist im Fußball alles eine Überreaschung und das Glas immer halbleer. Naja, in einigen Jahren wird auch er (vielleicht) diesen Sport verstanden haben. Das nächste Spiel sollte er allerdings nicht vor der WM 2022 kommentieren – dann bin ich 60 und höre vielleicht nicht mehr so gut. Nicht das wir uns falsch verstehen – Deutschland war nicht gut und Glückwunsch an Norwegen. So wie Ballack und Co sich angestellt haben war der Sieg nicht unverdient.

  2. Ne – hör mal: In Aachen können wir den nicht brauchen!
    Schlage als Punkt 11 aber noch die Schlagzeile der norwegischen Zeitung „Dagbladet“ vor, die da lautet: „Erster Sieg seit Adolf Hitler“. Na dann… Den Link dahin gibt´s bei captain-trikot.de

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