Pace

Homosexualität im Fußball ist und bleibt ein delikates Thema. Nach wie vor gibt es keinen einzigen Bundesliga-Profi, der sich offiziell geoutet hat. Die Spekulationen um angeblich schwule Fußballer schießen nicht nur bei Mauertaktik ins Kraut (siehe Kommentar 14 zu diesem Artikel). Alles, was als unmännlich gelten könnte, ist jedenfalls offiziell nach wie vor verpönt in Deutschlands Nationalsport Nummer 1. Vielleicht auch deswegen setzte sich folgender Vorschlag zur Trikot-Umgestaltung bei den bekannten Vereinen nicht durch. Und dass obwohl einer unserer größten Kicker damals sein Plazet gab:

Wenigstens ein Verein führte den Regenbogen-Look dann – mit etwas Verspätung – ein. Der „unabsteigbare“ VfL Bochum bekannte Ende der 90er Jahre Faber Farbe, allerdings primär um den Begehrlichkeiten des damaligen Hauptsponsors Rechnung zu tragen.

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

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